Sie wird beim Vienna City Marathon im ersten Teil des Rennens als Tempomacherin laufen.

Wenn für Anna über 42,195 Kilometer alles nach Wunsch läuft, darf sich das Publikum passend zum VCM-Jahresthema „Alles Walzer“ auf Jubelszenen im Dreivierteltakt freuen.

„Nach einem guten Rennen werde ich hinter der Ziellinie einen Walzer hinlegen“, verspricht sie.

Mai Ito führt Spitzenfeld an

Wie weit Anna Hahner gegen starke Konkurrenz in Wien nach vorne laufen kann, ist eine der spannenden Fragen für das Rennen.

Als eine der Top-Favoritinnen gilt Mai Ito aus Japan. Sie führt mit einer Bestleistung von 2:25:26 Stunden, gelaufen 2012 in Nagoya, das Frauenfeld an.

Die 29-Jährige ruft gute Erinnerungen an den VCM 2006 wach, als ihre Landsfrau Tomo Morimoto in hervorragenden 2:24:33 Stunden den ersten japanischen Marathonsieg in Wien gefeiert hat.

Als Marathon WM-Teilnehmerin von 2011, Neunte der Halbmarathon-WM von 2012 und Siebte des London Marathons 2013 kann Ito viel internationale Erfahrung einsetzen.

Was ihr noch fehlt, ist ein großer Marathonsieg. Rang zwei in Osaka 2011 mit 2:26:55 Stunden war ihre bisher beste Platzierung. In Wien will sie den Sprung nach ganz oben schaffen.

Chepkwony in absoluter Top-Form

Caroline Chepkwony hat jedoch alle Chancen, an der Spitze mitzumischen.

Die 29-jährige Kenianerin agierte in der Vorbereitung auf den Vienna City Marathon in Top-Form und siegte beim Halbmarathon Rom-Ostia am 2. März in starken 68:48 Minuten.

Damit verwies sie Sharon Cherop, die Siegerin des Boston Marathons 2012, auf den zweiten Platz. Vergangenen Herbst steigerte Chepkwony ihre Marathonbestzeit als Gewinnerin in Ljubljana auf 2:27:27 Stunden.

Die Russin Olga Glok, die 2012 in Wien an zweiter Stelle ihre Bestleistung von 2:27:12 Stunden erzielt hat, und die Kenianerin Alice Chelangat, die im Vorjahr in Sydney 2:29:47 gelaufen ist, zählen ebenso zu den Kandidatinnen auf einen Spitzenplatz.

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