Ogier hat die Nase vorne

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Ogier in Polen knapp in Führung

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Sebastien Ogier wehrte Andreas Mikkelsens Angriff auf die Führung ab und rettete eine knappe Führung bei der 71. LOTOS Rally Poland über den zweiten Renntag.

Die VW-Teamkollegen lieferten sich am Freitag von der ersten bis zur letzten Prüfung ein hartes Duell, die Führung wechselte gleich vier Mal.

Ausnahmsweise war Ogiers Position als Erster auf der Straße ein Vorteil, da die Straße schnell abbaute - ein Problem, das die Organisatoren dazu zwang, am Nachmittag zwei Prüfungen abzusagen. Aber Ogier wartete bis zur abschließenden Mikolajki Super Special Stage, um dem Norweger den ersten Platz wieder abzuknöpfen.

Ogier holt sich im Finish knappe Führung

Ogier war auf der 2,5 Kilometer langen Prüfung am zweiten Abend in Folge schneller und sicherte sich damit eine 0,9-Sekunden-Führung vor den zehn Prüfungen vom Samstag.

Mads Östberg verbesserte sich mit seinem Citroen DS3 WRC auf Platz drei

Mikkelsen war mit seinem Tag hochzufrieden und glaubt, am Samstag weiterhin so schnell zu sein. "Ich habe das Fahren heute wirklich genossen", sagte er. "Das Gefühl ist toll. Wenn es morgen genau so ist, werden wir versuchen, den Druck hochzuhalten."


Nach dem VW-Duo war der Kampf um die restlichen Plätze etwas weniger knapp. Mads Östberg setzte sich am Vormittag auf Platz drei, als die ausgefahrenen Straßen zum Problem für die Fahrer hinter ihm wurden.

Er beendete den Tag 18,6 Sekunden hinter Mikkelsen, aber 12,5 Sekunden vor Jari-Matti Latvala. Wie Ogier profitierte der Finne in seinem VW von einer hohen Straßenposition und machte vier Plätze gut.

Ein frustrierter Kris Meeke landete auf dem fünften Platz. Der Citroen-Pilot verlor über den Tag zwei Ränge, hauptsächlich aufgrund des Geschwindigkeitsverlusts beim Manövrieren zwischen den Spurrinnen auf zwei der Prüfungen.

Meeke von Spurrinnen frustriert

“Es ist frustrierend, weil man gegen die Spurrinnen nichts machen kann”, sagte Meeke. “Nach nur sieben Autos müssen sie 30 Zentimeter tief sein. Das ist furchbar.” Er lag 6,8 Sekunden vor Juho Hanninen, der mit seinem Hyundai i20 WRC erneut eine konstante Leistung ablieferte.

Mikko Hirvonen klagte über seine Pace Notes, die er als zu langsam kritisierte. Auf den schnellen Schotter-Straßen wäre eine höhere Geschwindigkeit drin gewesen. Er beendete den Tag auf Platz sieben, 9,3 Sekunden vor Robert Kubica, der ebenfalls mit deinem Ford Fiesta RS WRC unterwegs ist.

Stephane Lefebevre ist bei der Junior World Rally Championship weiterhin schnell unterwegs.

Neuville mit Problemen

Elfyn Evans hatte auf der letzten Prüfung im Kampf um Platz neun gegen Thierry Neuville das bessere Ende für sich. Der Waliser hat 1,4 Sekunden Vorsprung. Neuville bestritt die letzte Prüfung allerdings ohne Hinterbremse, da die Handbremse seines Hyundai blockierte und dadurch die Bremszange Feuer fing.

Stephane Lefebevre dominierte auch am zweiten Tag die FIA Junior World Rallye Championship.

Sein Citroen DS3 R3T lag nach den fünf Freitags-Prüfungen 17,3 Sekunden vor Simone Tempestini. Der Slowake Martin Koci komplettiert die Top 3 mit 29,3 Sekunden Rückstand.

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