Sordo dankbar für Chance

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Ogier und Co. über ihre Ziele für die Argentinien-Rallye

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Ehe die Argentinien-Rallye, der fünfte Saisonlauf der World Rally Championship, am Donnerstag startet, nehmen die WRC-Piloten Stellung zu ihren Erwartungen für den Schotter-Event in Südamerika.

Mikko Hirvonen. Ford Fiesta RS: "Wir wollen mehr als in Portugal"

"Wir waren sehr glücklich mit dem Ergebnis in Portugal und jetzt hoffen wir in Argentinien auf ein bisschen mehr. Wenn alles gut läuft, wissen wir, dass wir das Auto und die Pace haben, um an der Spitze mit zu fahren. Und genau das werden wir versuchen. Es ist ein harter Event - auch wenn man nur um das Podium kämpft - aber wir werden alles dafür geben. Wir möchten um die Top-Positionen kämpfen. Das ist das Minimalziel, aber auch dafür müssen wir hart arbeiten, das wissen wir."

Jari-Matti Latvala, Volkswagen Polo R: "Ich wäre mit einem Podiumsplatz glücklich"

"Die Rallye kommt meinem Fahrstil entgegen, aber sie ist nicht einfach. Wenn du nicht aufpasst, kannst du einen großen Felsen treffen, sobald du an dein Limit gehst - vor allem auf dem zweiten Lauf. Daher musst du dir selbst immer einen kleinen Spielraum geben, um schnell reagieren zu können, wenn es notwendig ist. Mit einem Platz auf dem Podium wäre ich glücklich. Wir hatten in Portugal nicht die besten Zeiten. Jetzt dürfen wir keine Fehler mehr machen und wieder so konstant fahren, wie in den ersten drei Rallyes in diesem Jahr."

Mads Ostberg. Citroen DS3: "Die Entwicklung war positiv"

"Argentinien ist eine meiner Top-5-Rallyes. Unsere Vorbereitung war perfekt. Seit dem Finaltag der Mexiko-Rallye war die Entwicklung sehr positiv. In den Tests konnte ich die Fortschritte, die wir gemacht haben, bestätigen. Ich arbeite immer noch an meinem Fahrstil, um noch konkurrenzfähiger zu werden. Es ist ein langer Prozess, der nicht über Nacht von statten geht, aber unsere aktuelle Pace ist vielversprechend. Dieser Event ist jedes Jahr aufs Neue schwierig. Wir werden Konstanz brauchen, um ein gutes Resultat erzielen zu können. Abhängig von den Bedingungen werden wir sehen, ob wir ein bisschen mehr pushen können."

Thierry Neuville. Hyundai i20: "Du musst auf den Speed achten"

"Wir haben im März in Portugal für Argentinien getestet und ich denke, wir sind alle bereit für das Event. Die Rallye ist ziemlich hart, für die Autos und die Fahrer. Es gibt viele knifflige Stellen mit Wasserdurchfahrten - dort musst du auf den Speed achten - und viele versteckte Felsen, die das Auto beschädigen können. Argentinien ist wegen der Fans und der fantastischen Atmosphäre, die an der Strecke und im Servicepark herrscht, ein spezieller Event. Wir bekommen dort immer tolle Unterstützung."

Sébastien Ogier, Volkswagen Polo R: "Noch entschlossener, in Argentinien zu gewinnen"

"Wir haben auf Sardinien für diese Rallye getestet und eine Menge gelernt. Ich habe in Argentinien noch nie gewonnen. 2011 war ich nah dran und auch im letzten Jahr habe ich einen Sieg verpasst. Das macht mich noch entschlossener, diesmal zu gewinnen. Die Route ist großteils ident mit jener von 2013, das könte ein kleiner Vorteil für uns sein. Aber eine Schotter-Rallye kann sich von einem Jahr zum anderen auch dramatisch verändern. Daher werden wir bei der Recce hochkonzentriert sein, um die vielen kleinen Veränderungen in die Pacenotes aufnehmen zu können."

Kris Meeke. Citroen DS3: "Wir müssen das Auto ins Ziel bringen"

"Wir müssen die Rallye ohne Fehler beenden. Egal was passiert und wie die Bedingungen sind, wir müssen das Auto ins Ziel bringen. Seit Saisonbeginn verfügen wir über eine gute Pace, wir müssen nur unsere Fehler ausmerzen. Und als erste und wichtigste Maßnahme gilt es, während der Recce gute Streckennotizen anzufertigen. Als diese Rallye 2010 Teil der IRC war, konnte ich sie zu Ende fahren. Die Wertungsprüfungen waren zwar nicht allesamt dieselben, aber ich habe eine gute Vorstellung davon, wie sich die Straßen hier präsentieren. Der letzte Test vor der Rallye lief wirklich gut."

Dani Sordo. Hyundai i20: "Ich bin dankbar für die Chance"

"Es ist ein Event, bei dem wir uns wie zuhause fühlen. Argentinien ist eine Rallye, die ich mag und bei der ich schon einige gute Resultate einfahren konnte. Ich bin wirklich dankbar, dass das Team mir nach meiner guten Leistung in Portugal die Chance gegeben hat, auch in Argentinien zu fahren. Ich will das Beste aus dieser Möglichkeit herausholen, um dem Team bei der Entwicklung des i20 WRC weiterzuhelfen, wie wir es in Portugal gemacht haben."


Andreas Mikkelsen, Volkswagen Polo R: "Möchte mich weiterentwickeln"

"Es fühlt sich gut an, zu einer Rallye zu reisen, die ich aus den letzten zwei Jahren bereits gut kenne. Ich war 2012 mit einem Skoda Fabia Super 2000 in einen langwierigen Fight mit Sebastien Ogier involviert. Im Vorjahr haben wir das Auto auf der Jagd nach schnellen Zeiten ein bisschen zu viel gepusht, aber trotzdem konnten wir uns am Finaltag noch in die Punkteränge zurückkämpfen. Während individuelle Ergebnisse für mich in meiner ersten Saison im Polo R WRC keine Priorität hatten, möchte ich mich in diesem Jahr weiterentwickeln. Für Argentinien heißt das, die Rallye ohne gröbere Schwierigkeiten zu beenden und so nahe an der Spitze ins Ziel kommen, wie möglich."

Elfyn Evans. Ford Fiesta RS: "Durchkommen ist die Hauptsache"

"Es ist ein weitere neuer Event für mich, daher muss ich die Balance finden zwischen dem Vorhaben, so viel wie möglich zu lernen und gleichzeitig wieder die Pace an den Tag zu legen, die ich in Portugal gezeigt habe. Wir werden die jeweilige Situation, wie sie sich ergibt, bewerten müssen. Die Hauptsache ist aber, dass wir durchkommen und alle Wertungsprüfungen absolvieren. Wie bei jedem neuen Event, tue ich alles, um so gut wie möglich vorbereitet zu sein. Ich habe mir viele Onboard-Videos angesehen um ein Gefühl dafür zu bekommen, was mich erwartet. Diese Wertungsprüfungen wirken, als würden sie zu den technisch anspruchsvollsten des Jahres zählen, aber bevor du sie nicht selbst erlebt hast, weißt du das nie genau."

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