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Citroen wirft Siegchancen weg

Citroen ist schon nach dem ersten Tag der Rallye Australien aus dem Rennen um den Sieg.

Beide Werkspiloten crashen mit ihren DS3 in Führung liegend: Sebastien Loeb wirft sein Auto auf der vierten Wertung weg, Sebastien Ogier nur zwei Sonderprüfungen später.

Der Nutznießer ist Ford, das sich nach der ersten Etappe durch Mikko Hirvonen und Jari-Matti Latvala (+7,0 Sek.) über eine Doppelführung freuen darf.

Höllische Rutschpartie

Doch auch der Führende hat auf der rutschigen Strecke seine Probleme: "Es war wie die Hölle, unglaublich. Es ist so unglaublich schwierig gewesen, man weiß nicht welcher Grip einen in den Kurven erwartet. An einigen Stellen war es rutschig wie auf Eis und es ging einfach geradeaus."

Für Loeb endet die Rutschpartie mit einem mehrfachen Überschlag. "Ich bin zu schnell in die Rechtskurve, da ich einen Fehler gemacht habe, als ich auf die Zwischenzeit schaute."

"Ich war unkonzentriert und und habe nicht genug gebremst", zeigt sich der Rekord-Weltmeister reumütig.

Keine Chance auf den Sieg

Dass er die souveräne WM-Führung behalten wird, dafür darf er sich bei seinem Teamkollegen bedanken. Ogier kracht mit seinem DS3 nur zwei Wertungen nach dem Loeb-Crash in einen Baum und kann nicht mehr weiterfahren.

Mit 19 Minuten Rückstand hat Ogier aber immerhin zehn weniger als Loeb. Um den Sieg werden beide nicht mehr fahren können. Ob sie am Samstag überhaupt noch an den Start gehen werden, ist fraglich.

"Es sieht so aus, als ob wir morgen wieder dabei sind, aber eine endgültige Entscheidung können wir erst nach der Untersuchung der Autos treffen", heißt es von Citroen.

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