2012 sicherte sich Mikko Hirvonen den Sieg

Aufmacherbild
 

Drei Wochen nach der Akropolis-Rallye macht die WRC mit ihrer siebten Station auf der Mittelmeerinsel Sardinien Halt.

Sardinien beheimatet seit der dem Wechsel vom Festland im Jahr 2004 die WRC Rallye Italien. Es ist dies eine der anspruchsvollsten Stationen im WRC-Kalender.

Die Schotterprüfungen auf der Insel prsäentieren sich vorrangig schnell und eng. Das Gelände ist eine Mischung aus flachen, offenen Passagen und welligen Teilstücken durch Wälder, mit Wassergräben und atemberaubenden Sprüngen.

Völlig neue Rallye

Die Prüfungen werden auf losen, sandigen Pisten gefahren. Das bedeutet, dass sich die oberste Schicht leicht löst und darunter der harte Untergrund zum Vorschein kommt. Die Straßen werden sich nach dem ersten Durchlauf also ganz anders präsentieren.

Die Rallye wurde für 2013 völlig umgekrempelt. Angefangen beim Termin, der vom Oktober in den Sommer Sardinien verlegt wurde. Im letzten Jahr wurde die Rallye Sardinien noch an vier Tagen ausgetragen, diesmal wurde der Event auf kompakte zwei Tage gekürzt. Die insgesamt 16 Wertungsprüfungen führen aber immer noch über 304,40 Kilometer, bevor am Samstag die Ziellinie überquert wird.

Der Großteil der Prüfungen verläuft zwischen 15 und 20 Kilometer und ist den Piloten gut bekannt. Die größte Neuerung in diesem Jahr ist die Gallura-WP, die am Freitag bei Dunkelheit gefahren wird.

Kompaktes Programm

Das freie Training und die Qualifying-Stage stehen am Donnerstagmorgen auf dem Programm, gefahren wird dabei die 3,86 Kilometer lange Monte Pinu WP, westlich vom traditionellen Zentrum der Rallye in Olbia. Abgeschlossen wird der erste Tag abends in Sassari, wo die zeremonielle Eröffnung der Rallye stattfindet.

Am Freitag warten 16 Stunden Action auf die Fahrer, beginnend mit der Monte Lerno WP, die den spektakulären "Micky's Jump" beinhaltet. Gefolgt von der Castelsardo WP, die im letzten Jahr zum ersten Mal gefahren wurde und Tergu-Osilo, einst wichtiger Bestandteil der Sardischen Costa Smeralda Rallye.

Nach einem Service-Stopp in Sassari werden die drei Wertungsprüfungen in anderer Reihenfolge noch einmal gefahren, ehe ein weiteres Service in Olbia folgt. Der Tag endet mit zwei Durchläufen der Gallura-WP, dabei ist der zweite eine Night-Stage.

Auch der Samstag bringt einen frühen Start in den Tag, gleich zu Beginn geht es auf die malerischen Prüfungen durch die Wälder um Monte Acuto und Gallura. Die Strecke beinhaltet das klassische Teilstück Coiluna-Loelle sowie die Monte Olia- und Terranova-Wertungsprüfungen.

Die vier morgendlichen Stages werden am Nachmittag wiederholt. Die vorletzte WP Monti Di Ala fungiert dabei als Power Stage. Die Siegerehrung wechselt in diesem Jahr von Porto Cervo zum archologischen Museum Molo Brin in Olbia, wo kurz vor 19 Uhr der Gewinner der Sardinien-Rallye 2013 gekürt wird.

Zum Seitenanfang»
Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen