Loeb auf Kurs, Reifenpanne stoppt Latvala und Ogier

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Sebastien Loeb liegt im Kampf um die Rallye-WM-Krone voll auf Kurs.

Der Franzose führt das Feld nach dem ersten Tag der Spanien-Rallye an, während seine schärfsten Rivalen, Mikko Hirvonen und Sebastien Ogier, mit den Plätzen drei und vier vorlieb nehmen müssen.

Bedingungen extrem schwierig

Dabei sah es bis zur sechsten Sonderprüfung so aus, als könnte Jari-Matti Latvala die Spitzenposition für sich beanspruchen. Ein Stein bringt den Finnen jedoch aus dem Konzept. Dadurch zerfetzt es ihm einen Reifen, die Führung ist anschließend dahin.

"Es ist unglaublich schwierig, bei Dunkelheit und diesem Staub zu fahren", so der Ford-Pilot. Auch Loeb stöhnt über anstrengende Sonderprüfungen.

"Es war ein harter Tag. Die anderen Fahrer hatten sicher mit dem Staub zu kämpfen, aber als erster Fahrer war das auch kein Spaß."

Hirvonen "konnte nichts sehen"

Indes schimpft Hirvonen, der in der WM wie Loeb bei 196 Punkten hält, über die schwierigen Verhältnisse nach Einbruch der Dunkelheit. "Ich konnte an einigen Stellen überhaupt nichts sehen."

Ogier, der wie Latvala von einem defekten Reifen weit zurückgeworfen wird, ist frustriert. "Nach dem Reifenschaden war es schwer, die Motivation wiederzufinden."

Solberg und Block ausgeschieden

Auch wenn es dem Franzosen gelingt, Dani Sordo wieder zu überholen, ist seine Ausgangsposition vor dem zweiten Tag aufgrund des großen Rückstands alles andere als optimal.

Schlimmer als Ogier trifft es Petter Solberg und Ken Block. Das Duo crasht mit demselben Steinbrocken. Dieser zerstört die Aufhängungen derart stark, dass beide aufgeben müssen.

Rang Fahrer Zeit
1 S. Loeb 1:44:06,3 h
2 J. Latvala + 30,6
3 M. Hirvonen + 54,2
4 S. Ogier + 1:45,3
5 D. Sordo + 2:02,7
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