Loeb beim Auftakt in Schweden eine Klasse für sich

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Weltmeister Sébastien Loeb hat zum Start der Schweden-Rallye die Super Special für sich entschieden.

Der Franzose setzte sich in seinem Citroen auf dem 1,9 Kilometer langen Parcours auf der Trabrennbahn in Karlstad im Head-to-Head gegen seinen französischen Landsmann Sébastien Ogier (VW), der nur Rang neun belegte, durch.

„Es war nur eine kurze Etappe und nichts Besonderes zu tun. Alles ist gut gegangen, aber ab morgen geht es mit den richtigen Sonderprüfungen los“, erklärte Loeb trocken.

Minor an der Seite von Novikov Zweite

Auf dem zweiten Platz landeten mit 0,5 Sekunden Rückstand zeitgleich Ford-Pilot Evgeny Novikov (mit seiner österreichischen Beifahrerin Ilka Minor) und VW-Fahrer Jari-Matti Latvala.

Latvala schlug dabei im direkten Duell seinen früheren Teamkollegen Mikko Hirvonen, obwohl er eingestand, dass sein Lauf nicht perfekt war:

„Keine schweren Fehler, ich kam nur einige Male zu weit nach außen. Im Hinblick auf morgen fühle ich mich entspannt.“

Hirvonen belegte schließlich gleichauf mit dem Qualifying-Zweiten Mads Östberg (je 0,7 Sekunden Rückstand) den vierten Platz.

Ogier unzufrieden

Nicht zufrieden zeigte sich Ogier. Der Qualifying-Schnellste wäre mit seinem Polo beinhahe gegen eine Schneewand gefahren und äußerte sich anschließend, auch wenn er letztlich nur 2,5 Sekunden verlor, ein wenig besorgt:

"Das war nicht sonderlich gut. Ich bin mir nicht sicher, ob ich nicht rechts hinten einen Reifenschaden hatte. Das Auto hat sich ein wenig seltsam angefühlt."

Ab Freitagmorgen nimmt die Schweden-Rallye mit sieben Sonderprüfungen so richtig Fahrt auf.

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