Ein Tag nach seinem Geschmack

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Loeb baut Führung in Monte Carlo aus

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Nach dem zweiten Tag bei der Rallye Monte Carlo ist aus dem Duell um den Sieg erneut eine One-Man-Show geworden.

Sebastien Loeb baute mit einer konservativen Fahrt seinen Vorsprung von 1:35,0 Minuten weiter aus. Dabei gelangen dem Franzosen zwei Bestzeiten.

Sebastien Ogier liegt nach wie vor auf dem zweiten Rang und möchte dort auch bleiben.

"Es war ein sehr guter Tag und ich bin sehr glücklich. Allerdings haben wir noch zwei Tage vor uns, aber grundsätzlich bin ich mit dem Auto sehr zufrieden", freute sich der Volkswagen-Pilot. "Ich werde versuchen, den zweiten Platz zu halten."

Novikov stark

Um den dritten Platz streiten sich immer noch Dani Sordo, Evgeny Novikov und Mikko Hirvonen.

Doch während Novikov mit der österreichischen Co-Pilotin Ilka Minor von einem guten Tag sprach und weiterhin Druck machen will, zeigten sich die beiden Citroen-Piloten nicht zufrieden. Sordo haderte mit seinen WP-Zeiten, war aber immer noch zu Scherzen aufgelegt.

"Ich bin zufrieden mit den Eindrücken und dem Rhythmus. Aber ich muss aufpassen, denn ich habe einen Russen auf den Fersen", lachte der Spanier.

Hirvonen ratlos

Witzig konnte Hirvonen nicht mehr sein, der mittlerweile knappe dreieinhalb Minuten Rückstand auf seinen Teamkollegen Loeb aufweist.

"Es ist sehr schwierig und ich habe mich nach einem Tag selten so schlecht gefühlt wie heute", machte Hirvonen keine Umschweife.

"Wir müssen uns in den verbleibenden Tagen einfach verbessern, aber ich habe keine Ahnung, warum wir so langsam sind."

Auch andere rätseln

Ähnlich ratlos war auch Jari-Matti Latvala, der noch weiter hinter der Spitze zu finden ist.

"Ich hatte heute weniger Probleme, aber dennoch bin ich nicht glücklich mit den Zeiten", so der Finne, der von einem wenig positiven Tag sprach.

"Wir müssen morgen mehr Pace finden und ich habe auch schon eine Idee, wie mir das gelingt. Hoffentlich funktioniert es."

Östberg frustriert

Wenig glücklich war auch Mads Östberg. Der Norweger büßte alleine auf der letzten Prüfung des Tages 42,3 Sekunden ein und war dementsprechend schlecht gelaunt.

"Wir haben auf WP10 eine Menge Zeit verloren, daher bin ich nicht wirklich glücklich", war der Norweger frustriert über seinen neunten Rang und die damit verbundenen knapp sechs Minuten Rückstand.

Hänninen zeigt auf

Am Ende konnte aber doch noch ein Skandinavier strahlen: Juho Hänninen.

Der Finne setzte im Ford Fiesta RS WRC auf WP9 die erste WRC-Bestzeit seiner Karriere.

Damit hält er sich auf dem siebten Rang und hat noch Chancen, Latvala abzufangen. Hinter ihm sortierte sich Bryan Bouffier ein. Die Top-10 werden von Martin Prokop komplettiert.

Ergebnis nach Tag zwei:

1. Sebastien Loeb, Citroen 3:16:29,1
2. Sebastien Ogier, Volkswagen +1:35,0
3. Dani Sordo, Citroen +2:38,0
4. Evgeny Novikov, Ford +2:53,2
5. Mikko Hirvonen, Citroen +3:22,7
6. Jari-Matti Latvala, Volkswagen +3:43,2
7. Juho Hänninen, Ford +4:11,3
8. Bryan Bouffier, Citroen +5:45,8
9. Mads Östberg, Ford +5:49,5
10. Martin Prokop, Ford +14:15,6

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