Loeb zeigt auf - Ogier hat erneut keine Antwort

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Sebastien Loeb hat der Rallye-Historie ein weiteres Kapitel hinzugefügt.

Ohne großartige Tests und nach seiner freiwilligen Pause von zwei Rallyes gab der Franzose in Argentinien zum ersten Mal in dieser Saison auf Schotter Gas – und wie!

„Es ist einfach unglaublich, die Rallye Argentinien zum achten Mal in Folge gewonnen zu haben“, so der 39-Jährige, der mit seinem Sieg ein anderes Kapitel beendete, nämlich jenes auf Schotter.

Denn der neunfache Weltmeister wird sich nur noch einmal hinters Steuer seines WRC-Boliden setzen – bei der Heim-Rallye in Frankreich und also auf Asphalt.

"Total hineingezogen"

So weit nach vorne möchte der neunfache Weltmeister aber gar nicht blicken, viel lieber genießt er den jüngsten Erfolg, der das Tüpfelchen auf dem i war.

„Gewinnen war für mich hier nicht das Wichtigste, aber als ich sah, dass ich die Pace dazu hatte, wurde ich wieder total hineingezogen.“

Einmal Racer, immer Racer. Und so drückte Loeb, einmal im Vollgas-Modus, auch in Richtung Sebastien Ogier, der die Rallye auf Rang zwei beendete, aufs Tempo.

„Ogier war auch schnell, aber ich war ein bisschen konstanter, bevor ich am Ende der zweiten Etappe von ihm wegziehen konnte“, so Loeb, der im „Duell der Giganten“ auf 2:1 stellte.

Keine Wachablösung

Für Ogier war die „Niederlage“ auch deshalb bitter, weil er in dieser Saison alles gewinnt – solange sein Landsmann nicht am Start ist.

Sobald der VW-Pilot merkt, dass er Loeb im Nacken hat, unterlaufen ihm immer wieder kleine Fehler.

So stark der 29-Jährige in dieser Saison auch fährt und so groß sein Vorsprung in der WM ist, aber eine Wachablösung sieht wahrlich anders aus.

 

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