Hirvonen verliert Sieg und WM-Führung

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Der Finne Mikko Hirvonen ist wenige Stunden nach seinem Erfolg bei der Rallye Portugal disqualifiziert worden.

Die Kupplung in dem Citroen DS3 des Finnen sei nicht zugelassen gewesen, teilte der Automobil-Weltverband FIA am Montag mit.

Damit geht der Sieg an den Norweger Mads Östberg, der am Sonntag im Ford Fiesta seines privaten Adapta-Teams knapp zwei Minuten langsamer als Hirvonen gewesen war.

Citroen will Einspruch einlegen

Citroen kündigte einen Einspruch gegen das Urteil an. "Wir hatten nicht die Absicht, zu betrügen. Die Entscheidung scheint unverhältnismäßig zu sein", sagte Teamchef Yves Matton laut einer Mitteilung auf der Internetseite der Franzosen.

Zudem bemängelte die technische Delegation der FIA den Turbo an dem DS3. Man habe sich aber keinen Leistungsvorteil verschafft, kritisierte Citroen.

Loeb wieder WM-Führender

Durch den Ausschluss des 31-jährigen Hirvonen behält Rekord-Weltmeister und Titelverteidiger Sebastian Loeb (66 Punkte) nach der vierten WM-Rallye dieser Saison die Führung in der Gesamtwertung.

Der Franzose war am Donnerstag nach einem Unfall mit seinem Citroen ausgeschieden. Anstatt an die Spitze vorzurücken, ist Hirvonen (50) nun Vierter hinter den Norwegern Petter Solberg (62) und Östberg (53).

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