"Akzeptieren und notwendigen Lehren daraus ziehen"

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Das Rallye-Team von Citroen wird nun doch keinen Einspruch gegen die Disqualifikation von Mikko Hirvonen nach seinem Sieg beim WM-Lauf in Portugal einlegen. Das gab der Auto-Hersteller am Dienstag bekannt. Damit kann der nachträglich zum Sieger beim vierten Saisonlauf erklärte Mads Östberg sich endgültig über seinen ersten Erfolg in der Rallye-Weltmeisterschaft freuen.

Falsche Teile eingebaut

Grund für Hirvonens Ausschluss waren zwei Regelverstöße. Die Rennkommissare monierten nach dem Ende des Rennens am Sonntag die Kupplung und ein Turbinenrad des Turboladers am Citroen DS3 des Finnen.

Citroen hatte die Entscheidung zunächst als zu hart kritisiert und einen Protest beim Berufungsgericht des Weltverbands (FIA) in Aussicht gestellt. Nach "weiterer Analyse" habe sich das Team aber doch dagegen entschieden, hieß es.

Unter anderem habe der Kupplungs-Lieferant in einem Brief den Einbau von Teilen eingeräumt, die von den bereits zugelassenen abweichen. "Diese Situation zwingt uns, erneut unsere Abläufe zu überprüfen, weil diese Teile nicht bei unseren eigenen Checks bemerkt wurden", erklärte Citroen.

"Lehren daraus ziehen"

In der WM-Gesamtwertung bleibt damit Rekordweltmeister Sebastien Loeb an der Spitze. Der Citroen-Fahrer war in Portugal bereits am ersten Tag nach einem Unfall ausgeschieden.

Hätte Hirvonen den Sieg zugesprochen bekommen, hätte er seinen Teamgefährten als WM-Führender abgelöst. "Diese Dinge passieren. Man muss sie akzeptieren, die notwendigen Lehren daraus ziehen und weitermachen", sagte Hirvonen.

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