Latvala ohne Glück im Heimrennen

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Der Belgier Thierry Neuville hält über Nacht die Führung bei der Neste Oil Rallye Finnland nach einem engen Kampf auf den ersten sechs Wertungsprüfungen.

Neuville (Ford Fiesta RS/Qatar World Rally Team) war auf zwei der heutigen Schotter-Prüfungen der Schnellste und hielt sich auf den unüblich ruppigen und rutschigen Straßen aus gröberen Problemen heraus. Er geht mit 5,2 Sekunden Vorsprung auf WM-Leader Sebastien Ogier in den Freitag.

Latvala fällt muss aufgeben

Auf der ersten Wertungsprüfung, 130 Kilometer südlich von Jyväskylä, entwickelte sich ein VW-internes Duell zwischen Ogier und seinem Teamkollegen Jari-Matti Latvala. Dieses endete aber bereits auf WP2, als Latvala mit seinem Polo R einen Stein traf und weit zurück fiel.

Der Finne reparierte sein Auto notdürftig und fuhr noch zwei Stages weiter, ehe er endgültig aufgeben musste.

Mit einer Bestzeit auf WP2 setzte sich Neuville zeitgleich mit Citroen-Ass Mikko Hirvonen an die Spitze. Auch nach WP3 lag der Belgier ex aequ in Führung, diesmal mit Ogier.

Nach WP4 gesellte sich wieder Hirvonen zu Neuville auf Position eins, ehe der Ford-Pilot sich auf der fünften Wertungsprüfung die alleinige Führung sichern konnte.

Neuville rundete den Tag mit einer weiteren Bestzeit auf der Killeri Super Special ab und zeigte sich mit seiner Leistung sehr zufrieden: "Es war ein guter Tag, ich habe kein großes Risiko genommen und ich glaube, ich bin clever gefahren. Auf den regnerischen Stages habe ich in manchen Passagen etwas zurückgesteckt und meine Pace ziemlich gut gemanaget. Ich freue mich auf morgen."

Novikov/Minor auf Platz sieben

Ogier hofft morgen auf einen Neustart, wenn es auf einige klassische Wertungsprüfungen geht. "Ich denke, der Freitag ist der richtige Start für die Rallye", sagte der Franzose. "Wir müssen morgen wach sein und ich glaube, wir werden morgen mehr Spaß haben."

Ford-Fiesta-Pilot Evgeny Novikov ist Siebter, in diesem engen Rennen fehlen ihm allerdings nur 20,7 Sekunden auf die Führung. "Nicht unser bester Tag. Viele Rillen und Regen, aber es stehen noch zwei lange Tage bevor. Wir werden weiter um einen besseren Platz kämpfen", sagte der Russe.

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