Loeb führt, Stohl Elfter

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Loeb führt, Stohl knapp außerhalb der Top-10

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Sebastien Loeb liegt nach dem ersten Tag der Rallye Neuseeland in Führung.

Der achtfache Weltmeister gewinnt am Freitag fünf der acht Sonderprüfungen und übernachtet mit einem Vorsprung von 4,0 Sekunden auf seinen Teamkollegen Mikko Hirvonen.

Manfred Stohl schlägt sich bei seinem WRC-Comeback wacker und liegt mit 6:55 Minuten Rückstand auf Rang elf.

Probleme bei Ford

Bei Ford läuft es nicht nach Wunsch: Die beiden Werkspiloten Petter Solberg und Jari-Matti Latvala halten nur auf den Plätzen vier und neun.

Solberg verpokert sich auf den ersten vier Sonderprüfungen, zieht harte Reifen auf und büßt mit dieser Taktik fast eineinhalb Minuten auf die Führenden ein.

Latvala hält bis zur siebenten Wertung gut mit, kommt dann aber von der Strecke ab und bleibt mit seinem Fiesta in einem Zaun hängen. Nur mit Hilfe der Zuseher kann der Finne sein Auto befreien, liegt nach dem ersten Tag aber bereits fast fünf Minuten zurück.

Stohl hält Platz elf

Manfred Stohl liegt nur knapp hinter den Punkterängen. Der Wiener, der in seinem Privat-Team in Neuseeland für den Brasilianer Daniel Oliveira einspringt, kommt von Sonderprüfung zu Sonderprüfung immer besser in Fahrt.

Dennoch sind die Bedingungen für den 39-Jährigen schwieriger als erwartet: "Leider musste ich zu meinem Schrecken feststellen, dass der für Neuseeland typische runde Schotter im Gegensatz zu früher noch rolliger geworden ist. Das heißt, es liegt noch mehr loser Schotter über dem festen Untergrund."

Am Samstag stehen sieben Wertungen mit einer Distanz von 143 Kilometern auf dem Programm.

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