Peterhansel kostet Triumph aus

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Peterhansel mit 11. Dakar-Sieg: "Besonderer Moment"

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Stephane Peterhansel hat seine Ausnahmestellung bei der Rallye Dakar eindrucksvoll bestätigt.

Der Franzose feierte seinen insgesamt elften Triumph in drei verschiedenen Kategorien und krönte sich damit zum Rekordsieger.

Am Samstag machte der "Dakar-König" seinen fünften Auto-Erfolg perfekt.

"Besonderer Moment"

"Das ist ein besonderer Moment: Viele Emotionen und Anspannungen während der 15 Renntage - und auf einen Schlag ist alles vorbei", sagte Peterhansel nach der Zielankunft in Santiago de Chile überglücklich und bewegt.

"Bei dem Rennen kann man sich nie sicher sein." Peterhansel setzte sich nach insgesamt über 8.000 Kilometern durch Peru, Argentinien und Chile mit seinem Co-Piloten Jean Paul Cottret mit Riesenvorsprung (42:22 Minuten) vor dem Südafrikaner Giniel de Villiers und dessen deutschem Beifahrer Dirk von Zitzewitz durch.

Keinerlei Probleme mit der Technik

"Seit ich die Dakar mit dem Auto fahre, hatte ich erstmals kein einziges technisches Problem", lobte der erfolgreiche Titelverteidiger die Zuverlässigkeit seines Minis. "Das Team hat ausgezeichnete Arbeit geleistet. Wir sind nie stehengeblieben."

Peterhansel hat die Dakar neben seinen Auto-Siegen auch schon sechsmal mit dem Motorrad und einmal in der T1-Kategorie gewonnen. "Der Geschmack des Sieges ist wunderbar, weil er die Arbeit des gesamten Teams belohnt", sagte der 47-Jährige.

   Der zweitplatzierte De Villiers nahm die faktisch schon seit einigen Tagen feststehende Niederlage gelassen. "Platz zwei - das ist wie ein Sieg für uns", sagte der Toyota-Pilot. Das russische Mini-Duo Leonid Nowizki/Konstantin Schilzow belegte mit 1:28:22 Stunden Rückstand den dritten Gesamtrang.

   Bei den Motorrädern glückte Cyril Despres ebenfalls die Wiederholung seines Vorjahreserfolgs und der insgesamt fünfte Dakar-Sieg, er setzte sich vor dem Portugiesen Ruben Faria und dem Chilenen Francisco Lopez (alle KTM) durch. Der Österreicher Ferdinand Kreidl beendete die Rallye auf Rang 85.

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