KTM will bei Dakar das Dutzend voll machen

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Der österreichische Motorrad-Hersteller KTM hat bei der Rallye Dakar den zwölften Sieg in Folge im Visier.

Nach der verletzungsbedingten Absage von Marc Coma ruhen die Hoffnungen dabei vor allem auf Vorjahressieger Cyril Despres.

Der Franzose hat das vor vier Jahren wegen Sicherheitsbedenken von Afrika nach Südamerika übersiedelte Offroad-Spektakel seit 2005 abwechselnd mit Coma dominiert.

Mehr als 8.400 Kilometer warten

Der diesmal zum alleinigen Topfavoriten avancierte Despres warnte aber vor den vielen Tücken der am Samstag in der peruanischen Hauptstadt Lima beginnenden Auflage.

"Ich bin immer vorsichtig. Der größte Rivale bei der Dakar sind nicht die anderen Fahrer, sondern die Wüste", betonte der 38-Jährige.

Auf den 14 Etappen durch Peru, Argentinien und Chile sind bis zum Ziel am 19. Jänner in Santiago de Chile mehr als 8.400 Kilometer zu bewältigen.

Ein Österreicher ist dabei

Unter den 196 Motorradteilnehmern findet sich mit Ferdinand Kreidl neuerlich nur ein Österreicher.

Der 2012 auf der 7. Etappe ausgeschiedene 45-Jährige fährt wie 65 weitere Piloten eine KTM.

Die Konkurrenz vertraut zumeist auf Husqvarna, Honda und Yamaha.

Starke Konkurrenz bei den Autos

Bei den Autos gilt Rekordchampion Stephane Peterhansel, der sechsmal mit dem Motorrad und viermal mit dem Auto triumphiert hat, neuerlich als heißester Siegertipp.

Zwei der schärfsten Widersacher des wieder mit einem Mini antretenden Franzosen kommen mit dem Spanier Nani Roma und dem Polen Krzysztof Holowczyc aus dem eigenen X-raid-Rennstall, der im Vorjahr mit Peterhansel und Roma vor Toyota-Fahrer Giniel de Villiers aus Südafrika einen Doppelsieg gefeiert hat.

Neben den Genannten wollen auch die beiden ehemaligen Sieger und Buggy-Piloten Nasser Al-Attiyah und Carlos Sainz wieder ganz vorne mitmischen.

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