Al-Attiyah schlägt zurück

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Al-Attiyah schlägt mit neuerlicher Bestzeit zurück

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Debütant Matthias Walkner hat nach dem Aufgalopp auch die erste lange Wertungsprüfung der Rallye Dakar mit Bravour gemeistert.

Der KTM-Werkspilot klassierte sich am Montag auf den anspruchsvollen 518 Kilometern von Villa Carlos Paz nach San Juan (ARG) an sechster Stelle, 11:25 Minuten hinter dem Tagessieger Joan Barreda (ESP/Honda) und war Gesamt-Siebenter (+12:26).

Schüttelfrost bei Walkner

"Am Anfang ist es mir ganz gut gegangen, danach bin ich dann zika 170 Kilometer lang zwei Fahrern nachgefahren. Es war so viel Staub, dass ich einfach nicht überholen konnte", erzählte der Salzburger.

"Bei Kilometer 400 hab ich mich dann ein wenig verfahren. Die letzten 50 Kilometer im Sand waren dann echt gut. Es waren vielleicht fünf Kurven drinnen aber viele Sprünge. Als Motocrosser hatte ich hier schon einige Vorteile und konnte viel Zeit gut machen."

Die Anstrengungen machten sich bei ihm bereits bemerkbar. "Heute war ich schon ziemlich am Limit und bekam zwischendurch mal einen Schüttelfrost. Der Hand gehts solala, schon etwas beleidigt aber bis morgen passt es hoffentlich wieder. Körperlich bin ich OK, aber es ist schon echt zach!", gab Walkner zu.

Coma büßt Zeit ein

Die Honda-Piloten warfen den favorisierten KTM-Fahrern den Fehdehandschuh hin. Barreda und Paulo Goncalves (POR/+6:13) sorgten für eine Doppelführung der Japaner.

Ruben Faria (POR) war als Dritter (+9:16) bester Pilot des KTM-Teams, das bei der Extrem-Rallye den 14. Motorrad-Sieg in Folge anstrebt.

Vorjahressieger und Vierfach-Gewinner Marc Coma (ESP) büßte jedoch wegen Reifenproblemen im Finish als Achter 12:32 Minuten ein. Der Spanier, der lange Zeit Zweiter hinter Barreda war, konnte auf den letzten 60 Kilometern mit nur noch rund 60 km/h fahren, um keine Panne zu riskieren. Als Gesamt-Sechster hat Coma 12:03 Minuten Rückstand.

Sunderland muss Sieghoffnungen begraben

Noch schlimmer erwischte es Vortagssieger Sam Sunderland (GBR/KTM), der sich einige Zeit mit Barreda und Coma um die Spitzenposition gematcht hatte.

Doch der 24-Jährige kam von der Strecke ab, befand sich bis zu zehn Kilometer von der Idealroute entfernt und musste schon am zweiten Tag alle Sieghoffnungen begraben.

Walkner meisterte hingegen vorerst alle Hürden. Der Ex-Motocross-Weltmeister wurde im Verlauf der langen Etappe immer stärker, war lange Zeit Zehnter, überholte aber auf den letzten Abschnitten noch mehrere Rivalen.

Al-Attiyah fährt wieder Bestzeit

Nasser Al-Attiyah hat mit dem Sieg auf der zweiten Etappe die Gesamtführung in der Auto-Wertung übernommen.

Nachdem der Katarer am Vortag noch wegen einer nachträglichen Zwei-Minuten-Strafe den Auftaktsieg verloren hatte, war der Mini-Pilot auch auf dem zweiten Abschnitt am Montag der Schnellste.

Mit mehr als acht Minuten Vorsprung auf die Verfolger bewältigte Al-Attiyah die 518 Wertungskilometer zwischen Villa Carlos Paz und San Juan in Argentinien.

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