Peterhansel gewinnt Rallye Dakar

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Elfter Dakar-Sieg für Peterhansel, fünfter für Despres

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Alte Bekannte sind am Samstag nach der letzten Wertungsetappe der 35. Rallye Dakar auf dem Siegespodest gestanden.

Der Franzose Stephane Peterhansel triumphierte bei dem seit einigen Jahren in Südamerika gefahrenen Extrembewerb zum insgesamt elften Mal und zum fünften Mal bei den Autos, sein Landsmann Cyril Despres wiederholte ebenfalls seinen Vorjahressieg und ließ sich zum fünften Mal als Gewinner bei den Motorrädern feiern.

Für den oberösterreichischen Motorrad-Hersteller KTM gab es einen Dreifach-Erfolg. Am Sonntag folgte eine Fahrt durch Santiago de Chile ohne Bedeutung für das Klassement.

Peterhansel stand schon vor 22 Jahren ganz oben

Peterhansel, der vor 22 Jahren (!) auf einem Motorrad erstmals Dakar-Sieger gewesen war, und sein Partner Jean Paul Cottret hatten nach 14 Etappen und mehr als 8.000 Kilometern mit ihrem adaptierten Mini 42:22 Minuten Vorsprung auf den Südafrikaner Giniel de Villiers (Toyota).

Auf dem letzten gewerteten Abschnitt nach Limache begnügte sich der Rekord-Gewinner mit einem zehnten Platz.

Despres war nach 2005, 2007, 2010 und 2012 erneut erfolgreich. Nach 14 Etappen hatte er 10:43 Minuten Vorsprung auf seinen KTM-Markenkollegen Ruben Faria aus Portugal, der sich mit dem Sieg auf der 14. Etappe noch um einen Rang verbesserte.

Dritter wurde der Chilene Francisco Lopez (18:48). Der einzige österreichische Teilnehmer, der Salzburger Ferdinand Kreidl, erreichte bei seiner zweiten Teilnahme erstmals das Ziel. Der 45-jährige KTM-Privatfahrer, der im Vorjahr ausgeschieden war, wurde als 85. klassiert.

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