Peterhansels Auto: Das ist der MINI All4 Racing

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Vor fast genau einem Jahr überraschte Monster Energy X-raid mit der Vorstellung des MINI All4 Racing. Innerhalb von 90 Tagen hatte das Team eine Idee Wirklichkeit werden lassen.

Bei der Rallye Dakar 2011 erlebte er auch gleich seinen ersten Einsatz. Zwölf Monate später sind fünf MINI All4 Racing auf dem Weg nach Südamerika. Doch nicht nur in der Quantität legte X-raid zu, zahlreiche Weiterentwicklungen machen den MINI All4 Racing noch schlagkräftiger.

Besonderes Augenmerk legten die Ingenieure auf die Senkung des Schwerpunktes. Dafür verlagerte das Team den Kühler und den Tank weiter nach unten und nahm eine Verbreiterung des Chassis vor.

Eine weitere Änderung am Chassis ist mit der Kürzung der Motorhaube und einem steileren Böschungswinkel verbunden. Durch diese Umbauten kann der MINI All4 Racing steilere Hänge gerader anfahren.

"Schlankheitskur" für das Auto

Auch das Ziel, das Fahrzeug weiter abzuspecken und damit näher ans Mindestgewicht zu bringen, wurde erreicht: hier gelang es X-raid den MINI All4 Racing um ganze 30 Kilogramm zu erleichtern.

Andere Komponenten des Rallye-Fahrzeuges konnten ebenfalls weiterentwickelt werden. So änderte das Team nach den Erfahrungen bei der Rallye Dakar 2011 unter anderem die Abstimmung der Stoßdämpfer.

Die Ingenieure der BMW Motoren GmbH widmeten sich dem Motor des MINI und verbesserten ihn mit einer aktualisieren Software. Die Prüfungen bei der Rallye Dakar in Südamerika führt die Teilnehmer oft in Höhen über 2000 Metern.

Um diesen Höhenverhältnissen in Südamerika gerecht zu werden, erprobte X-raid den Motor in einer Druckkammer und simulierte eine Höhe von bis zu 3500 Meter. Durch die verschiedenen Weiterentwicklungen steigerte das Team auch das Ansprechverhalten und die Fahrbarkeit des MINI All4 Racing.

"Konkurrenz dürfte schneller sein"

„In den MINI All4 Racing, mit denen wir 2012 bei der Dakar antreten, steckt kaum noch der BMW X3CC. In den letzten Monaten wurde er zu einem eigenständigen Fahrzeug“, so Monster Energy X-raid Teammanager Sven Quandt. „

Allerdings steht das X-raid Team einer starken Benziner-Konkurrenz gegenüber. Diese durfte für die kommende Dakar auf ein Sechs-Gang-Getriebe wechseln und den Airrestriktor auf 34mm erhöhen.

„Damit dürfte unsere Konkurrenz je nach Fahrzeug zwischen 10 und 20 km/h schneller sein als wir“, erklärt Quandt weiter.

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