Baumschlager hält sich Harrach vom Leib

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Beppo Harrach hat bei der Schneebergland-Rallye trotz elf Bestzeiten in 13 Sonderprüfungen mit dem zweiten Rang vorliebnehmen müssen.

Zwei Frühstarts zogen für den Mitsubishi-Fahrer am Samstag Zeitstrafen über zehn bzw. sechzig Sekunden nach sich.

Der Sieg ging damit wieder an den amtierenden Staatsmeister Raimund Baumschlager im Skoda Fabia.

Der Titelverteidiger gewann die an einem Tag ausgetragene Rallye mit Start und Ziel in Rohr im Gebirge schließlich mit 9,2 Sekunden Vorsprung auf Harrach.

Acht Zähler Vorsprung

In der Meisterschaftswertung führt Baumschlager nach fünf von acht Bewerben nun mit acht Zählern Vorsprung auf seinen Dauerrivalen.

Dritter ist der auch in Niederösterreich drittplatzierte Gerwald Grössing (Mitsubishi). Der nächste Lauf steht am 9. und 10. August mit der Rallye Weiz auf dem Programm.

Die Kupplung war schuld

"Wieder einmal waren wir das schnellste Team im Schneebergland und wieder einmal stehen wir nicht ganz oben am Stockerl. Das ist richtig ärgerlich", haderte Harrach. Ausgelöst wurden die beiden Frühstarts durch Probleme mit der Kupplung.

Baumschlager freute sich hingegen über seinen dritten Saisonsieg: "Es war eine ganz komische Rallye. Eigentlich lief es nie so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Was zählt ist der Sieg."

Rang Fahrer/Co-Pilot Zeit
1 Baumschlager/Wicha 1:26:34,0
2 Harrach/Welsersheimb + 9,2
3 Grössing/Schwarz + 1:53,8
4 Rosenberger/Monego + 4:52,2
5 Olle/Szasz + 6:14,8
6 Mayer/Hofmann + 9:01,2
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