Buamschlager holt nächsten Sieg im Schneebergland

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Raimund Baumschlager ist erneut nicht zu schlagen und entscheidet die Schneebergland-Rallye im Raum Rohr am Gebirge für sich.

Der Skoda-Pilot dominiert gemeinsam mit seinem Co-Piloten Thomas Zeltner nach Belieben und hat am Ende einen Rekordvorsprung von annähernd sieben Minuten auf die Verfolger Andreas Aigner und Michael Böhm in ihren zweiradgetriebenen Suzuki Swift S1600.

Sieger dankt seinem Auto

"Es war fein, ein tolles Auto durch so eine tolle Rallye zu fahren. Nicht einmal die kleinsten Probleme haben wir verspürt. Der Skoda ist selbst in der Rennversion unter extremsten Bedingungen ein verlässliches Auto", lobt der 54-Jährige seinen Boldien.

Platz zwei hinter Baumschlager geht an das Duo Andreas Aigner/Bernhard Ettel im Suzuki Swift S1600, Platz drei sichert sich Michael Böhm/Andre Kachl im gleichen zweiradgetriebenen Fahrzeug.

Beide profitieren allerdings von einem Missgeschick, das Lokalmatador und Veranstalter Gerwald Grössing und Sigi Schwarz unterlief. Nach einem defekten Turoblader am ersten Tag überschlug sich das Ford-Duo am Samstag während der zwölften Sonderprüfung.

Grössing im Pech

"Ich war zu schnell, sprang auf eine Böschung und überschlug mich anschließend in einen dahinter liegenden Graben. Das Heimatwochenede war für mich nicht unbedingt erfolgreich, obwohl es bei jedem Erlebnis auch eine positive Seite gibt", erklärt Grössing. 

Unterdessen steuert "Mundl" Baumschlager seinem 12. Meistertitel entgegen. In der Gesamtwertung liegt der Oberösterreicher nunmehr souverän mit 102 Zählern vor dem diesmal nicht angetreten Mario Saibel (59) und Grössing (41).

"Die österreichische Staatsmeisterschaft 2014 werden wir ohne Hochmut, aber mit viel Dank beenden", kündigt Baumschlager an.

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