Kopecky gewinnt Krimi, Harrach mit starkem IRC-Debüt

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Die Mecsek-Rallye im Raum Pecs in Ungarn bietet vom ersten bis zum letzten Kilometer Dramatik pur und endet mit dem knappsten Sieg in der Geschichte des Aspahlt-Klassikers.

Unfall von Leader Mikkelsen

Auf der 13. von 14 Sonderprüfungen kracht der in Führung liegende Norweger Andreas Mikkelsen mit seinem Skoda Fabia in einen Baum und scheidet aus. Damit "erbt" Markenkollege Jan Kopecky die Führung und der Tscheche kann diese auf der Schluss-Prüfung gegen den anstürmenden Thierry Neuville aus Belgien verteidigen.

Der Peugeot-Pilot gewinnt die letzten vier Sonderprüfungen und muss sich im Ziel lediglich um 0,8 Sekunden geschlagen geben. Kopecky feiert damit zwei Wochen nach dem Heimsieg bei der Barum-Rallye seinen zweiten Saisonsieg. "Das war eine großartige Rallye. Ich hatte einen tollen Kampf mit Mikkelsen, der extrem schnell war", freute sich Kopecky.

Kopecky übernimmt IRC-Spitze

Platz drei - mit exakt einer Minute Rückstand - sichert sich Neuvilles belgischer Landsmann Freddy Loix, der damit in der IRC-Zwischenwertung mit 106 Zählern nach acht von elf Veranstaltungen hinter Leader Kopecky (120 Punkte) auf Platz zwei liegt.

Ausgezeichnetes Harrach-Debüt

Ein ausgezeichnetes IRC-Debüt lieferte Beppo Harrach im Mitsubishi Evo IX. Österreichs Meisterschaftsleader lässt einige S2000-Boliden hinter sich und sichert sich mit dem zehnten Rang sogar seinen ersten IRC-Punkt. Auf der Schluss-Prüfung erzielt Harrach die achtbeste Zeit und klassiert sich mitten im starken Feld der IRC-Piloten. Dementsprechend happy zeigt sich der Niederösterreicher nach der Zieldurchfahrt. "Das ist viel mehr als wir uns vor der Rallye erwartet haben. Der Ausflug in die IRC hat sich hundertprozentig gelohnt."

Endstand Mecsek-Rallye:

Rang Piloten Auto Rückstand
1. Jan Kopecky/Petr Stary Skoda Fabia S2000
2. Thierry Neuville/Nicolas Gilsoul Peugeot 207 S2000 +0,8 Sek
3. Freddy Loix/Frédéric Miclotte Skoda Fabia S2000 +1:00,0 Min
4. Bryan Bouffier/Xavier Panseri Peugeot 207 S2000 +1:35,6
5. Hermann Gassner junior/Timo Gottschalk Skoda Fabia S2000 +2:35,6
6. György Aschenbrenner/Piko Zsuzsa Ralliart Lancer Evo IX +2:38,2
7. Toni Gardemeister/Tapio Suominen Skoda Fabia S2000 +3:05,6
8. Robert Butor/Igor Bacigal Peugeot 207 S2000 +3:16,8
9. Bruno Magalhaes/Paulo Grave Peugeot 207 S2000 +3:51,7
10. Beppo Harach/Andreas Schindlbacher Ralliart Lancer Evo IX +4:14,0
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