Yamaha steigt aus der Superbike-WM aus

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Gerade erst hat Marco Melandri seinen Vertrag mit Yamaha für 2012 verlängert, da verkündet der Hersteller überraschend, dass es sein Werksteam am Ende der Saison 2011 aus der Superbike-WM zurückziehen wird.

Wie Yamaha in einer Aussendung bekanntgab, sei diese Entscheidung die Folge einer strategischen Überprüfung der Marketing-Operationen in Europa, zu der auch die Motorsport-Tätigkeiten gehörten.

Dabei berücksichtigte man auch den sich stark ändernden Markt im Zweiradbereich in der Region.

Keine Superbike-WM mehr

"Aufgrund dieser Entscheidung werden mehr Ressourcen und Konzentration in die direkten Kunden-Tätigkeiten gesteckt, um den Yamaha-Besitzern mehr Wert zu bieten und eine größere Kundenzufriedenheit zu erreichen", hieß es.

Gleichzeitig bedankte sich Yamaha Motor Europe (YME) bei den Fahren und Team-Mitgliedern sowie den Geschäftspartnern und Zulieferern, die das Werksteam unterstützt hatten.

Weiter Teile für Kunden

"YME hat dieses Timing der Bekanntgabe gewählt, um sicherzustellen, dass alle existierenden Verpflichtungen korrekt erfüllt werden und keine Möglichkeiten oder Zukunftsplanungen für das Personal eingeschränkt sind", besagte das Statement. Zudem versprach man, bis zum Ende der Saison noch alles zu geben, um den Superbike-Titel vielleicht doch noch zu holen.

"Yamaha wird weiter Kit-Teile für Straßenrennsport, bekannt als YEC Racing Kit-Teile, für seine R1- und R6-Produktionsmodelle für Privatteams in allen Rennbereichen zur Verfügung stellen", hieß es noch.

Yamaha-Privatteams kann es also weiter geben - Carlos Checa fährt in diesem Jahr nach dem werksseitigen Rückzug von Ducati offiziell ja ebenfalls auf einer privaten Ducati.

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