Nur die Besten kommen durch

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Nur die Besten erreichen den Gipfel

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Zum bereits 18. Mal steigt am kommenden Wochenende im steirischen Eisenerz das Erzberg-Rodeo. Das viertägige Programm rund um das härteste Motorrad-Offroad-Einzelrennen der Welt hat es wieder in sich.

Die 1.800 Startplätze waren wie immer schon im Jahr davor sofort ausverkauft. Die schnellsten 500 Fahrer qualifizieren sich am Freitag und Samstag im weltweit größten und bis zu 190 km/h schnellen Offroad-Motorradrennen für das weltweit härteste Einzelrennen auf Enduromaschinen.

Beim finalen "Hare Scramble" muss in höchstens vier Stunden über 15 Checkpoints der Gipfel des "Berges aus Eisen" erreicht werden. Meist schafft das nur eine Hand voll Fahrer.

Nur die Besten erreichen den Gipfel

Denn der Weg zum Gipfel des stufenförmigen Erzberges, auf dem seit dem elften Jahrhundert Eisenerz abgebaut wird, führt über steile Auffahrten, Abfahrten, enge Wald- und Felspassagen, auf denen für die meisten Teilnehmer schon früh Schluss ist.

Nur die Besten erreichen den Zielbogen und dürfen sich damit zur Weltelite im Extrem-Endurosport zählen. Als Preis für die Schinderei winken den Fahrern aber weder Geld noch Sachpreise. Die Trophäe für die Sieger ist ein direkt aus dem "Eisernen Giganten" gehauener Felsen.

Traditionell herrscht während des Erzberg-Rodeos "Ausnahmezustand" rund um die obersteirische Stadtgemeinde Eisenerz. Alleine die Fahrerlager-Kleinstadt am Erzberg ist mit gut 7.000 Personen größer als die Stadt selbst, am "Sturm auf Eisenerz" beteiligen sich hunderte Biker.

Erstmals auch LIVE im österreichischen Fernsehen

Mehr als 250 akkreditierte Medienvertreter aus 20 Nationen berichten diesmal vor Ort vom wichtigsten Xtreme-Enduro der Welt. Darunter auch das amerikanische Fernsehnetwork NBC, das in 110 Millionen Haushalten der USA empfangen wird.

In Österreich ist das Rodeo - erstmals - ebenfalls live im Fernsehen zu sehen. Servus-TV  überträgt von 11.00 bis 14:50 Uhr. Für spektakuläre Bilder sorgen 14 Live-Kameras, eine Phantom- und eine Helikopter-Kamera, Helmkameras und mehrere mobile Crews. Dafür mussten knapp 6.000 Meter Glasfaserleitungen verlegt werden.

Dominator der letzten Jahre fehlt

Aktueller König des Erzberg-Rodeos ist Taddy Blazusiak. Der Pole hat das Rodeo seit 2007 fünf Mal in Folge gewonnen, fehlt aber diesmal, weil er in Kalifornien ein Endurocross-Rennen fährt.

Die Favoriten sind damit die Engländer von David Knight über Graham Jarvis, den jungen Jonny Walker bis zum zwölffachen Trial-Weltmeister Doug Lampkin. Österreichs Hoffnungen ruhen auf dem Niederösterreicher Lars Enöckl, der im Vorjahr überraschend Platz neun belegt hat.

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