Kein "Happy End" für Stoners Karriere

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Casey Stoner musste schon am Donnerstagabend wieder aus Brünn abreisen, um sich in Australien am rechten Knöchel operieren zu lassen.

"Beendet unsere Meisterschaft"

"Es ist eine enttäuschende Neuigkeit, aber das beendet unsere Meisterschaft. Ich habe keine Ahnung, wann ich zurücksein werde. Bis die Operation vorbei ist, wissen wir nichts", sagte er in einer Presserunde in Brünn.

In Indianapolis war der Australier trotzdem im Rennen angetreten und hatte es mit einem speziellen Stiefel und Schmerzmittel sogar auf Rang vier geschafft.

Rat der Ärzte

Schon vor dem Tschechien-GP habe er über eine Operation nachgedacht, nun rieten ihm die Ärzte dazu.

"Der Plan ist, nach Australien zurückzufliegen, während wir darauf warten müssen, dass die Entzündung zurückgeht, bevor die Operation losgehen kann. Wir werden sehen, was wir tun können und wollen dann zurückkommen", erklärte er weiter.

Normalerweise habe Stoners Arzt kein Problem damit, den Honda-Fahrer mit einer Verletzung fahren zu lassen.

Kein Happy End

"Aber als er den Bericht gelesen hat, hat er mir geraten, nicht in Indianapolis zu fahren. All die verschiedenen Gutachten erzählen doch das Gleiche, dass ich den Fuß entlasten muss, sobald ich kann. Mein Plan ist es zurückzukommen, hoffentlich ein oder zwei Rennen vor Phillip Island, aber ich weiß es nicht", so Stoner.

Diese Verletzung sei besonders in seinem letzten MotoGP-Jahr enttäuschend. "Aber das ist Racing. Ich bin nicht in dieser Meisterschaft, um märchenhaft aufzuhören. Ich kann nicht immer weiter auf ein Happy End hoffen."

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