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Stoner und Lorenzo von Rossi negativ überrascht

Die Titelanwärter in der MotoGP heißen Casey Stoner und Jorge Lorenzo, Valentino Rossi gehört in diesem Jahr definitive einmal nicht dazu, worüber beide überrascht waren.

Stoner gewann in vier Jahren auf Ducati 23 Rennen und brachte die Desmosedici 2007 zum ersten WM-Titel. Seit Rossi allerdings Yamaha verlassen hat, konnte ihm kein Einschlag gelingen.

Im Gegenteil, er stand in diesem Jahr erst ein Mal auf dem Treppchen und Siege scheinen in nahezu ungreifbare Ferne gerückt zu sein.

Keine Ahnung über Entwicklungsstand

"Ich kenne das Motorrad aus der letzten Saison, aber nun sitzt er auf einem Bike, das sie selbst entwickelt haben", so Stoner, der auf Honda fünf von bisher zehn gefahrenen Rennen gewinnen konnte.

"Ich habe also keine Ahnung, ich bin noch nie auf diesem Motorrad gefahren. Das ist die Maschine, von der sie dachten, dass sie einen Schritt nach vorne bringen würde."

Ducati nicht leicht zu fahren

Doch auch der Australier fand schon immer, dass die Ducati nicht leicht zu fahren sei.

"Aber ich konnte in den letzten Jahren damit erfolgreich sein, auch wenn es nicht ganz so erfolgreich war, wie ich es mir gewünscht hätte und ich habe zudem noch einige Fehler gemacht", gab er zu.

"Talent ist eigentlich viel höher"

Den neunfachen Weltmeister mit so vielen Problemen zu sehen fand Stoner aber dennoch überraschend.

"Das Talent von Valentino ist eigentlich viel höher als das, was er jetzt zeigt und ich bin sicher, wenn er noch auf der Yamaha wäre, würde er um Siege kämpfen. Sein Speed ist noch immer da, also müssen sie nur herausfinden, was an dem Motorrad nicht hinhaut. Aber ich erwarte wirklich, dass sie näher herankommen."

Lorenzo erwartete Rossi weiter vorne

Lorenzo gab ebenso zu, dass er von Rossis Ergebnissen auf der Ducati in den ersten zehn Rennen der Saison geschockt war. Er meinte, dass er in seinem bitteren Rivalen eine viel größere Gefahr gesehen habe.

Lorenzo seinerseits verfolgt momentan Stoner an der Spitze der Meisterschaft mit 20 Punkten Rückstand.

"Die Leistung von Valentino hat mich ein bisschen überrascht. Ich dachte, er wäre weiter vorn, auf dem Podium, aber momentan stand er erst ein Mal auf dem Podest und das war nur, weil zwei Fahrer vor ihm stürzten."

Von Stoner positiv überrascht

Zudem fand es Lorenzo überraschend, dass Privat-Ducati-Fahrer wie Randy de Puniet oder Karel Abraham sogar ab und an vor Rossi landen.

Er ergänzte: "Ich war aber genauso über die Leistung von Casey in den letzten Jahren auf der Ducati überrascht. Ich war überrascht, dass er Rennen gewinnen und um den Titel kämpfen konnte, obwohl alle anderen Fahrer mit diesem Bike so viele Probleme hatten. Casey war der Mann."

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