Stoner holt Pole Position bei Heim-Abschied

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Nach den Trainings der MotoGP auf Phillip Island wäre alles andere, als die Pole für Casey Stoner eine riesen Überraschung gewesen. Der Australier dominierte das dritte Training und ließ auch in der Qualifikation alle Gegner hinter sich.

Nur einen kleinen Dämpfer musste der 27-Jährige auf dem Weg zur 39. MotoGP-Pole hinnehmen - nach den ersten 20 Minuten stürzte er auf seiner Aufwärmrunde, verletzte sich aber nicht weiter.

Ein Beginn mit Schrecken

"Ich habe einen Fehler gemacht und die Maschine warf mich auf meiner Aufwärmrunde ab. Ich war an sich langsam unterwegs und konnte in dem Moment überhaupt nichts machen", gab der Australier zu.

"Zum Glück bin ich nicht auf dem Fuß aufgekommen, das wäre schlecht gewesen. Es lief damit nicht ganz nach Plan, aber mit dem Rest des Wochenendes bin ich bislang zufrieden."

"Genieße jede Runde"

Was man dem Honda-Fahrer auch anmerkte, denn Stoner ließ sich nicht nur zum Winken hinreißen, sondern schwärmte in der Pole-Pressekonferenz auch vom Event.

"Es ist schon schön wieder hier zu sein, nicht nur wegen der Strecke, auch weil ich mich wieder besser fühle. Es geht links herum und ich kann rechts entspannen. Ich genieße jede Runde, bislang ist es ein tolles Wochenende und wir sind immer schneller geworden."

Nun hofft Stoner auf den Sonntag und darauf auch nach dem Rennen Grund zum Feiern zu haben.

Lorenzo "Best of the Rest"

Vom Rest des Feldes konnte sich Jorge Lorenzo auch noch etwas absetzen. Der WM-Spitzenreiter lag rund eine halbe Sekunde hinter Stoner und rund vier Zehntelsekunden vor Dani Pedrosa.

Der Yamaha-Pilot war damit in einem für ihn wohl angenehmen Niemandsland, denn ein Sieg von Stoner am Sonntag könnte ihm relativ egal sein, solange er vor Pedrosa Zweiter wird, da ihm das den WM-Titel einbrächte.

Zusätzliche Hilfe könnte Lorenzo noch von Cal Crutchlow bekommen, der als Vierter durchaus in Schlagdistanz zu Pedrosa war und damit Pedrosa ärgern könnte.

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