Stoner ärgert sich über Abraham

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In der MotoGP-Klasse sind schon nicht viele Motorräder und Fahrer am Start und trotzdem kommt es auf den Pisten immer wieder einmal zu ungewollten Zusammentreffen.

So auch am Montag beim Test in Mugello, als sich Casey Stoner und Karel Abraham etwas unvorteilhaft begegneten. Der Vorfall: Stoner beschwerte sich auf der Piste bei Abraham, dass der seine Linie blockiert hätte.

Dann nahm Stoner am Ende der ersten Kurve das Gas raus, um den Tschechen wieder vorbei zu lassen. Die Honda und die Ducati berührten sich dabei, wie kleine Kratzspuren an den Aggregaten verrieten.

Stoner ist enttäuscht

"Ich bin, um ehrlich zu sein, ein wenig enttäuscht, denn ich war davon beeindruckt, was er dieses Jahr bislang gezeigt hat", so Stoner zu dem Vorfall.

"Ich habe das nicht erwartet und er fährt gut. Aber letzte Woche hat er schon ein paar Mal nach hinten geschaut und wenn er dich kommen sieht, beschleunigt er, um auf die Renn-Linie zu fahren und ich habe keinen Platz, irgendwo hin auszuweichen."

"Sind nicht auf der Jagd nach schneller Runde"

"Ich musste eine komplett andere Linie nehmen und beim Testen gibst du normalerweise allen Platz, denn wir sind nicht auf der Jagd nach einer schnellen Runde", so der Australier weiter. Man versuche an solchen Tagen einfach zu testen.

"Ich wollte in die letzte Ecke reinfahren und er war direkt auf der Ideallinie, wo ich lang wollte." Davon war Stoner klarerweise nicht begeistert.

Klärung am Sachsenring

"Als ich dann am Ende der ersten Kurve das Gas zu machte, wurde er böse auf mich und das gefällt mir nicht, denn er war derjenige, der von mir einen Vorteil und mir einen Vorteil nehmen wollte", brachte es der Weltmeister von 2007 auf den Punkt.

"Ich bin ein wenig enttäuscht, aber ich werde auf dem Sachsenring zu ihm gehen und schauen, dass wir das lösen und die Situation verbessern können."

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