1000er mit zu viel Power für manche Strecken

Aufmacherbild
 

Der amtierende MotoGP-Weltmeister Casey Stoner ist der Meinung, dass es die zusätzlichen PS seiner 1000ccm Honda RC213V Maschine schwer machen, kurze und enge Strecken wie Jerez zu fahren.

Die neuen 1000er stehen vor allem für neue Höchstgeschwindigkeiten auf Strecken wie in Katar, Katalonien und Mugello.

Aber nach drei Tagen auf dem engen Kurs von Jerez zum letzten Vorsaisontest 2012 glaubt der Australier, dass die Leistung der 1000er auf Strecken wie Jerez und dem Sachsenring zu groß ist.

"Man braucht den sechsten Gang nicht"

"Diese Strecke ist zu klein, besonders für diese großen Bikes. Man braucht den sechsten Gang nicht", berichtet der Honda-Star. "Ich denke, dass wir sogar in Laguna Seca höhere Geschwindigkeiten erreichen werden."

Nach den drei Test-Tagen in Jerez meint der amtierende Weltmeister: "Hier ist es frustrierend zu fahren, denn man geht nur teilweise ans Gas, dann wieder weg und dann von einer Kurve in die andere.

"Versuchst nur, die Wheelies zu stoppen"

Es gäbe auf der Strecke keinen Ort, an dem man die Kraft des Motorrads wirklich nutzen könne: "Du versuchst nur dauernd, die Wheelies zu stoppen."

Stoner war sich zudem sicher, dass er auf langgezogeneren Strecken viel mehr Spaß haben wird. "Dann kannst du die Kraft dieser Bikes wirklich nutzen", sagte er.

"Wie auf einer Go-Kart-Strecke"

Cal Crutchlow stimmte dem Australier zu und sagte, dass sich die Kraft und der Speed seiner neuen Yamaha Tech 3 Maschine in Jerez wie beim Go-Kart anfühlten.

"Du kannst in Jerez nun auf der 1000er nur schwer zu 100 Prozent Gas geben und die Bikes gehen ständig mit dem Vorderrad in die Luft. Es ist, um ehrlich zu sein, ein bisschen anstrengend, aus diesen Kurven in niedrigen Gängen herauszukommen. Da wir von einer langen und schnellen Strecke wie Sepang kommen, die 20 Sekunden länger ist als Jerez, fühlt es sich wie auf einer Go-Kart-Strecke an", erläuterte der Brite.

Zum Seitenanfang»
Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen