Rossi sah seinen Podestplatz davonschwimmen

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Valentino Rossi hat sein Lächeln wieder.

Nach zwei harten Jahren bei Ducati strahlte der siebenfache MotoGP-Weltmeister wieder von Siegerpodium. Die Erleichterung, dass es bei Yamaha endlich wieder klappt, war dem Italiener deutlich anzusehen.

"Ich bin so glücklich", gestand Rossi nach dem Rennen.

"Es war mein Ziel gleich im ersten Rennen auf das Podium zu kommen. Heute Morgen wusste ich, dass ich eine gute Pace hatte, aber mir war bewusst, dass ich einen guten Start hinlegen muss und riskieren, um nach vorne zu kommen."

Heikle Situationen

Das gelang dem nur von Rang sieben ins Rennen gegangenen Italiener. Allerdings musste er in der Anfangsphase heikle Situationen mit Andrea Dovizioso und Stefan Bradl überstehen.

"Beim Überholen von Dovi war ich zu schnell, ich berührte ihn und wurde weit nach außen getragen. Danach wurde das Rennen schwer. Bradl zu überholen gestaltete sich als nicht leicht und ich sah schon mein Podium davonschwimmen", scherzte Rossi.

"Ein großartiger Kampf"

Nach dem Überholmanöver gegen den Deutschen war die Bahn für die finale Jagd auf die Repsol-Honda-Piloten, die zu diesem Zeitpunkt die letzten beiden Podiumsplätze besetzten, frei.

"Schritt für Schritt kam ich näher und es entbrannte ein großartiger Kampf - besonders mit Marc", führte der Italiener aus. "Er war vielleicht sogar ein bisschen schneller. Umso glücklicher bin aber, dass wir dem Team so ein tolles Resultat liefern konnten."

Dass Rossi bis ans äußerste Limit pushen musste, zeigte sich daran, dass er seine M1 ohne Sprit in der Ehrenrunde abstellen musste, und sich von Andrea Iannone in den Parc ferme kutschieren ließ.

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