Wenn der Marquez nicht wäre...

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Rossi will Marquez endlich schlagen

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In seiner zweiten Saison nach der Rückkehr zu Yamaha konnte sich Valentino Rossi noch einmal gehörig steigern.

Zur Halbzeit der Saison 2014 zieht der Altmeister ein positives Resümee, kein Wunder hat er doch mit 141 Zählern in diesem Jahr bereits 24 Punkte mehr gesammelt als zum selben Zeitpunkt im Vorjahr.

"Hoffe, Marc endlich schlagen zu können"

"Ich bin mit der ersten Saisonhälfte ziemlich zufrieden, denn ich habe immerhin fünf Podiumsplatzierungen geholt. Der einzige Wermutstropfen ist, dass ich bisher kein Rennen gewinnen konnte.", so der Superstar.

"Ich war aber meistens schnell und konkurrenzfähig, also werde ich versuchen so weiterzumachen und hoffe, Marc endlich schlagen zu können."

"Marc macht einen zusätzlichen Unterschied"

Rossi kam in dieser Saison schon vier Mal als Zweiter ins Ziel, geschlagen jedes Mal von Marc Marquez.

Der Doktor sieht die perfekte Symbiose aus Motorrad und Fahrer aktuell als Grund für die scheinbare Unschlagbarkeit des Weltmeisters: "Auf manchen Strecken wie Mugello oder Barcelona sind wir Yamaha-Piloten von den Hondas nicht weit entfernt, auch wenn Marc dort trotzdem gewonnen hat. Auf anderen Kursen, wie am Sachsenring zum Beispiel, sind sie einfach deutlich schneller als wir. Marc macht natürlich noch einmal einen zusätzlichen Unterschied aus, denn er ist immer schneller als Dani, obwohl auch er großartige Rennen zeigt."

Rossi traut Marquez alles zu

So zieht Rossi einmal mehr den Hut vor den bisherigen Saisonleistungen von Marquez, den er bereits mehrmals als eine Art Version 2.0 von sich selbst bezeichnet hat.

Am Sachsenring holte er den Rekord für den jüngsten Piloten, der neun Rennen hintereinander gewinnen konnte.

"Man kann ihm nur gratulieren, denn er hat wirklich etwas Historisches geschafft. Wir müssen nun aber unbedingt versuchen ihn zu schlagen, denn er wird probieren, alle Rennen in dieser Saison zu gewinnen", befürchtet Rossi. Kann er das auch wirklich erreichen? "Warum nicht? Natürlich kann er es schaffen."

Schwierige Strecken für Rossi

Durch akribische Arbeit in der Sommerpause will sich der mittlerweile 35-jährige Rossi aber in einer Verfassung bringen, in der er den spanischen Überflieger schlagen kann.

"Ich muss mich zu mehr als 100 Prozent vorbereiten, denn jetzt kommen einige Strecken, auf denen ich in der Vergangenheit häufig Probleme hatte. Vor allem Indianapolis ist alles andere als meine Lieblingsstrecke. Dort wurden aber das Layout und der Asphalt etwas geändert, also kann ich dort vielleicht dennoch konkurrenzfähig sein. Das hoffe ich natürlich für die gesamte zweite Saisonhälfte", erklärt der siebenfache MotoGP-Champion.

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