Mit Alu-Chassis in Japan am Start

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Das Ducati Team bereitet sich auf den Japan Grand Prix vor.

Entgegen seiner ursprünglichen Aussagen ist auch Valentino Rossi in Motegi mit dabei. Der Italiener wollte nach der Reaktor-Katastrophe in Fukushima zunächts nicht nach Japan reisen.

Der neunfache Weltmeister wird dabei wie zuletzt mit einem neuen Alu-Chassis am Start sein, sein Teamkollege Nicky Hayden setzt weiterhin auf das ursprüngliche Kohlefaser-Chassis.

Potenzial des Alu-Chassis' nützen

"An diesem Wochenende werden wir versuchen, das Potenzial des modifizierten Chassis für Valentino besser zu nutzen", erklärt Teamanager Vittoriano Guareschi.

Das Team, dass in dieser Saison so gar nicht in die Gänge kommt, schöpft aus der Vergangenheit Zuversicht. In Motegi feierten die Italiener bei acht Starts nicht weniger als vier Siege.

Auch Rossi persönlich hat gut Erinnerungen an den TwinRing, konnte er als Yamaha-Pilot doch zwei Mal gewinnen und landete 2010 trotz seiner Schulterverletzung als Dritter am Podest.

Positive Erinnerungen

 "Ich hatte ein gutes Duell mit Lorenzo und kam auf das Podest", erinnert sich der Doktor zurück. "Die Ducati hat dort voriges Jahr gewonnen und lief auch früher schon gut, also werden wir schauen, ob wir dort besser abschneiden können als bei den letzten Rennen."

Doch Rossi weiß auch, dass es für ein gutes Ergebnis harte Arbeit bedarf.

"Aber wir gehen immer mit dem Ziel in einen Grand Prix, es besser zu machen", erklärte er die Taktik. Auch an diesem Sonntag will der neunfache Weltmeister versuchen, besser zu werden.

Er schloss ab: "Wir werden mit dem arbeiten, was wir zur Verfügung haben und gleichzeitig aber auch auf die Zukunft schauen."

Wie Rossi zögerte auch Nicky Hayden lange, bis er sich zur Japan-Reise entschloss.

"Ich habe viele Fans in Japan und es gibt viele Leute, die Motorräder lieben. Es wäre schön, ihnen eine gute Show zu liefern, da sie dieses Jahr sicher eine harte Zeit durchgemacht haben", meint der US-Amerikaner.

"Die Strahlen-Situati on scheint unter Kontrolle zu sein, also sind Erdbeben die einzige Sorge."

"Ducati arbeitet wirklich hart"

Der Amerikaner hofft auf ein gutes Rennen, obwohl ihm der TwinRing auf der Ducati bisher nicht viel Glück bescherte. Besonders in den Haarnadel-Kurven habe er Probleme gehabt.

Hayden ergänzt: "Ich erwarte kein einfaches Wochenende, aber Ducati arbeitet wirklich hart, um uns Optionen zu liefern und die beste Richtung für die Zukunft zu finden. Es ist toll, dass sie sich so viel Mühe geben und obwohl wir noch keine sofortigen Ergebnisse sehen, lernen wir viel und erhalten eine Reihe an Daten, die langfristig eine große Hilfe sein werden."

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