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Rossi über Gerüchte: "Fragt Melandri"

Im Vorfeld des MotoGP von Brünn tauchten Gerüchte auf, Valentino Rossi würde nach nur einem Jahr Ducati den Rücken kehren und 2012 bei Gresini mit einer Honda an den Start gehen.

Ursprung dieser Gerüchte war Marco Melandri, der von einer entsprechende Anfrage des "Doktors" berichtete.

"Fragt Melandri"

"Ich habe gelesen, dass ich einen neuen Manager habe. Der fährt normalerweise in der Superbike und heißt Marco Melandri", meint der Italiener in der Pressekonferenz von Brünn schmunzelnd. "Er weiß mehr über meine Entscheidungen, fragt besser ihn."

Er habe einen laufenden Vertrag bei Ducati. "Der gilt zu 100 Prozent. Ich werde auf jeden Fall nächstes Jahr für sie fahren daran ist nichts zu rütteln - zumindest wenn Melandri nichts dagegen hat."

Burgess schmerzlich vermisst

Offensichtlich ist aber, dass Rossi und Ducati nicht da sind, wo man hin will. In den letzten Rennen ging der Trend sogar eher abwärts.

Rossi hat dafür eine Erklärung: Die Abwesenheit seines Crew-Chefs Jeremy Burgess. "Wir haben Jerry in Mugello und auf dem Sachsenring vermisst."

Entwicklung am aktuellen Bike

Nun ist der Australier zurück im Team - und soll die Entwicklung der Ducati vorantreiben. Dabei legt das Team das Augenmerk überraschend weiterhin auf das aktuelle Bike.

Im Gegensatz zu Yamaha und Honda wird Ducati bei den Tests in Brünn nicht die 1.000er für die kommende Saison einsetzen, sondern mit der Desmodici GP11.1 testen.

"Gemeinsam haben wir uns dazu entschieden, mit der GP11.1 weiterzumachen. Wir hoffen, dass wir sie im Vergleich mit der GP11 verbessern können", so Rossi.

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