Suzuki überrascht in Argentinien mit Bestzeiten

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Wer hätte damit gerechnet?

Zwei MotoGP-Trainings in Termas de Rio Hondo, zwei Mal Bestzeit für Aleix Espargaro und Suzuki.

Der Katalane war nach Platz eins am Vormittag auch in der zweiten Session der schnellste Mann auf der Strecke, auch wenn seine Bestzeit wohl teilweise dem weicheren Hinterreifen geschuldet war, den unter anderem die Suzuki-Piloten verwenden dürfen.

Die Platzierungen: Aleix Espargaro setzte sich mit 0,535 Sekunden Vorsprung auf Andrea Iannone durch, der erst in seiner letzten Runde noch von Rang 15 auf zwei nach vorne raste. Marc Marquez wurde Dritter vor seinem Honda-Kollegen Cal Crutchlow. Andrea Dovizioso belegte Rang fünf. Jorge Lorenzo war als Sechster bester Yamaha-Pilot, direct vor Pol Espargaro. Scott Redding kam auf Rang acht. Valentino Rossi musste sich mit dem neunten Platz begnügen. Yonny Hernandez komplettierte die Top-Ten. Maverick Vinales auf der zweite Suzuki schrammte als Elfter knapp daran vorbei. Stefan Bradl war als 17. Viertbester Open-Pilot. Ihm fehlten knapp 1,9 Sekunden auf die Spitze.

Die Zwischenfälle: Trotz der schwierigen Verhältnisse mit teils leichtem Regen im zweiten Training hatten die MotoGP-Piloten ihre Maschinen bestens unter Kontrolle. Keiner der 25 Fahrer der Königsklasse stürzte in der 45-minütigen Session. Marc Marquez verbremste sich aber in Kurve fünf nach der langen Gerade, kam von der Strecke ab und musste durch den Kies.

Das Wetter: Die Temperaturen kletterten im Vergleich zum Vormittag im zweiten Training der MotoGP nur minimal nach oben. 22 Grad betrug die Außentemperatur, der Asphalt erwärmte sich bei nach wie vor bedecktem Himmel nur auf 26 Grad. Es war zunächst noch trocken, nach wenigen Minuten begann es leicht zu nieseln. Der Regen wurde aber schnell stärker und die ersten Flaggen geschwenkt. Nach nicht einmal einer Viertelstunde waren alle Fahrer zurück an der Box, niemand wollte auf der feuchten Strecke etwas riskieren. Rund fünf Minuten vergingen, bevor sich mit Bradley Smith wieder der erste Pilot raus wagte und die Session bald wieder normal weiterging.

Die Analyse: Suzuki und vor allem Aleix Espargaro sind die große Überraschung des bisherigen Rennwochenendes in Termas de Rio Hondo. Natürlich haben die MotoGP-Rückkehrer den Vorteil des weicheren Hinterreifens, doch über den verfügen auch die Ducati-Piloten und diese ließ Espargaro um mehr als eine halbe Sekunde hinter sich. Um von einem definitiven Kräfteverhältnis zu sprechen ist es nach zwei Trainings, die noch dazu bei relativ schlechten Grip-Verhältnissen stattfanden, noch zu früh.

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