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Pedrosa mit Rundenrekord zur Valencia-Pole

Unbedingt wollte Casey Stoner in seinem letzten Qualifying in der MotoGP noch einmal die Pole Position holen, doch sein Teamkollege Dani Pedrosa machte dem nach Sonntag zurücktretenden Australier einen Strich durch die Rechnung.

Der Spanier blieb in 1:30.844 Minuten unter dem Pole-Rekord und ließ keinem eine Chance. Weltmeister Jorge Lorenzo hatte trotz großem Durst nach einem Sieg beim Finale bereits 0,351 Sekunden auf seinen Landsmann an der Spitze eingebüßt, schaffte es aber noch auf Platz zwei.

"Ich habe echt gepusht"

"Es war wirklich eine sehr gute Runde und ich habe echt gepusht. Ich wusste, dass es eng wird mit Jorge [Lorenzo] und Casey [Stoner]", analysierte der Spanier beinahe nüchtern sein Ergebnis und den Vorsprung, der auf seinen Landsmann Lorenzo schon 0,351 Sekunden beträgt und damit alles andere als knapp bemessen ist.

"Es ist immer besonders im letzten Qualifying auf die Pole zu fahren. Das ist einfach toll", so Pedrosa, der trotz der perfekten Ausgangsposition noch keine Prognosen für das morgige Finale geben will.

"Das Rennen hängt vom Wetter ab, wir müssen den morgigen Tag abwarten. Aber wir hatten heute eine gute Session und hoffen auch auf ein gutes Rennen."

Stoner komplettiert Reihe eins

Trotz einer guten Runde hatte der immer noch am Knöchel angeschlagene Stoner 0,584 Sekunden Rückstand, was aber noch immer gut genug war, um auf Platz drei zu kommen.

Reihe zwei wird am Sonntag Cal Crutchlow eröffnen, der um rund eine Zehntelsekunde daran scheiterte, Stoner bei seinem Abschiedsrennen aus Reihe eins zu verdrängen.

Zusammen mit dem Briten werden noch Stefan Bradl und Andrea Dovizioso in der zweiten Reihe stehen, wobei Bradl durchaus überraschen konnte, indem er Dovizioso schlug. Auf Crutchlow fehlten allerdings beiden knapp drei Zehntelsekunden.

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