Dani Pedrosa droht das Karriereende

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Dani Pedrosa ließ nach dem Katar Grand Prix eine Bombe platzen.

Bei der Honda-Pressekonferenz wenige Stunden nach dem Zieleinlauf deutete der erfahrene Katalane ein Karriereende an.

Das ließ seine Enttäuschung über Platz sechs beim Auftaktrennen komplett in den Hintergrund treten.

"Ich hatte heute ernsthafte Probleme mit meinem rechten Unterarm. Das sind keine guten Neuigkeiten für mich", fing Pedrosa an.

Ärzte raten von weiterer OP ab

"Ich habe über den Winter hart gearbeitet, um eine Lösung zu finden, denn dieses Problem hat mich schon im gesamten letzten Jahr begleitet."

Pedrosa leidet derzeit unter Arm-Pump, was für große Schmerzen während der Rennen sorgt. Wegen dieses Leidens hatte sich der Katalane bereits zweimal operieren lassen.

Wie er nun bekanntgibt, allerdings ohne nennenswerten Erfolg. "Mir haben nun alle Ärzte von einer weiteren Operation abgeraten. Ich habe mich zwar nach Alternativen umgesehen, aber irgendwie hat sich alles nicht positiv entwickelt für mich."

"Der schwerte Moment meiner Karriere"

Abschließend wurde Pedrosa noch deutlicher: "Ich muss jetzt meine Möglichkeiten abwägen und schauen, was sich noch machen lässt.

Das ist vielleicht der schwerste Moment meiner Karriere Ich werde mein Bestes geben, um eine Lösung zu finden, doch im Moment ist es schwer vorstellbar, wie diese aussehen könnte."

Als ein sichtlich niedergeschlagener Pedrosa sein Statement beendet hatte, war er nicht bereit, weitere Fragen von Journalisten zu beantworten.

Auch die Verantwortlichen von Honda wollten nicht ausführen, ob Pedrosa nun eine Rennpause einlegen oder gar einen Schlussstrich unter seine erfolgreiche Karriere ziehen könnte.

Unzählige Verletzungen

Erst im Vorjahr hatte Pedrosa seinen Vertrag bei Repsol Honda um zwei Jahre bis Ende 2016 verlängert. Mit einem neuen Crewchief wollte der 29-Jährige in dieser Saison noch einmal so richtig durchstarten. Ob ihm das noch einmal gelingt, ist nun unklar.

Pedrosa bestritt bislang 152 Rennen - alle davon für Hondas Werksteam. Der dreifache MotoGP-Vizeweltmeister holte dabei 26 Siege und ist somit der erfolgreichste Pilot in der Geschichte der Königsklasse, der ohne WM-Titel blieb.

Überschattet wurde Pedrosas Karriere von unzähligen, teils schweren, Verletzungen, die ihn mehrfach aus dem Rennen um den Gesamtsieg warfen.

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