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Dani Pedrosa sticht Jorge Lorenzo aus

Dani Pedrosa hat im MotoGP-Rennen von Motegi ein weiteres Mal recht deutlich gemacht, dass er den WM-Titel in diesem Jahr nicht kampflos Jorge Lorenzo überlassen wird.

Der Honda-Werksfahrer verfolgte den WM-Spitzenreiter das halbe Rennen, setzte sich in der zwölften Runde an die Spitze und blickte nicht mehr zurück, womit er sich weitere 25 Punkte gutschrieb und fünf Zähler auf Lorenzo aufholte, der Zweiter wurde.

Damit ist der Abstand in der Weltmeisterschaft drei Rennen vor Schluss nur noch 28 Punkte groß.

Heißer Kampf um Platz drei

Während es in der Weltmeisterschaft also spannend bleibt, war das Rennen an der Spitze eine klare Angelegenheit für Pedrosa, sobald er Lorenzo überholt hatte. Der Kampf um Platz drei war nicht so eindeutig.

Dort zankten sich Cal Crutchlow und Alvaro Bautista um das Recht, auf das Podium klettern zu dürfen. Vier Runden vor Schluss löste dabei der Spanier den Briten auf dem dritten Platz ab, nachdem der Yamaha-Satellitenfahrer zunächst lange Führungsarbeit geleistet hatte.

Crutchlow gab aber nicht auf, wobei ihm der Kraftnachteil gegenüber der Honda keine große Hilfe war.

Berührung mit Bautista

So konnte er in den Kurven zwar immer gut aufschließen, aus den Kurven heraus verlor er aber einige Meter und war daher bei den Bremspunkten kaum nahe genug an Bautista dran, um ein Manöver zu versuchen. Also versuchte er es in einer Kurve und war erfolgreich, was Bautista aber auf der nächsten Geraden gleich erwiderte.

Crutchlows Konter endete mit einer Hinterrad-Berührung an der Honda und einer Lücke, die zum Spanier aufging. Doch der Brite gab deswegen noch nicht auf. Bald war er wieder dran, doch der Weg bis ins Ziel nicht mehr weit.

Kein Benzin mehr

Für Crutchlow war er aber zu weit, denn seiner Maschine ging das Benzin aus und er musste abstellen. Damit durfte Bautista feiern und Andrea Dovizioso rückte noch auf Platz vier auf.

Casey Stoner konnte bei seinem Comeback-Rennen den fünften Platz nach Hause fahren. Der Australier war zu Beginn gut unterwegs gewesen, musste mit Fortdauer des Rennens aber seiner Knöchelverletzung Tribut zollen und fiel zurück.

Stefan Bradl erreichte Platz sechs, dahinter kamen noch Valentino Rossi, Nicky Hayden, Katsuyuki Nakasuga und Hector Barbera in die Top-10.

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