Doppelte Freude bei Marquez nach Heimsieg

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Siebter Sieg in Serie für Marc Marquez, der 100. für Honda in der MotoGP-Geschichte und das erste Mal in der 65-jährigen Geschichte, dass ein Brüderpaar Grands Prix an einem Tag gewinnt.

Alex Marquez hatte ja bereits das Moto3-Rennen in Barcelona für sich entschieden.

Das MotoGP-Rennen war aber alles andere als eine Spazierfahrt für den Weltmeister, der sich gegen Dani Pedrosa und Valentino Rossi bis zur letzten Runde zur Wehr setzen musste.

Der Champion mit Fehlern

"Das Rennen heute war deutlich schwieriger als zuletzt in Mugello, weil die Yamaha-Fahrer in der Anfangsphase eine wirklich gute Pace hatten, während ich etwas zu kämpfen hatte", gestand Marquez nach dem Rennen.

Mit Fortdauer des Grand Prix kam der Weltmeisterschaftsführende aber besser in Schwung: "Ich habe dann aber auf Vale aufgeholt und konnte zu ihm aufschließen. Bei meinem Angriff am Ende der Geraden ist mir dann aber ein Fehler unterlaufen. Ich habe zu spät gebremst und musste von der Strecke, um kein Risiko einzugehen und die anderen Piloten nicht zu gefährden. Dadurch habe ich fast 1,5 Sekunden verloren, aber ich konnte mich erneut zurückkämpfen."

Rossi konnte in der Schlussphase nicht mehr mit Marquez und Pedrosa mithalten, der Kampf um den Sieg wurde zum Duell der beiden Repsol-Honda-Piloten. Marquez hatte in diesem das bessere Ende für sich, nachdem Pedrosa in der vorletzten Kurve eine Attacke gegen ihn gestartet hatte, ihn am Hinterrad berührte und so beinahe stürzte.

Letzte Runde war "wirklich großartig"

"Ich habe die Berührung gespürt und ein bisschen die Kontrolle über das Hinterrad verloren. Das ist aber in Ordnung, so ist das beim Rennfahren. In der letzten Runde gibt jeder alles und da ist es normal, dass es manchmal Berührungen gibt. Heute hat mich Dani etwas touchiert, aber wir hatten Glück und es ist nichts passierte", resümierte Marquez nach dem Kontakt.

"Die letzte Runde hier auf meiner Heimstrecke war wirklich großartig, die Fans spornen einen zusätzlich an. Es war ein toller Kampf gegen Dani und Valentino und ich glaube jeder hat die Überholmanöver genossen. Das Wichtigste ist aber, dass wir erneut 25 Punkte geholt haben", freute sich der Dominator nach seinem Sieg vor heimischem Publikum.

In Verbindung mit dem Sieg seines Bruders Alex war dieser Sonntag in Barcelona natürlich ein ganz besondere Tag: "Heute bin ich wirklich sehr glücklich, weil auch mein Bruder ein unglaubliches Rennen gezeigt hat. Ich freue mich so für ihn. In der Moto2 hat auch unser Trainingspartner Tito gewonnen, deshalb habe ich schon ziemlich viel Druck verspürt. Mir war klar, dass ich gewinnen muss, wenn ich mir nicht die Beschwerden der Beiden anhören will."

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