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Marquez hatte sich schon mit Platz 2 zufrieden gegeben

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Auch im unglaublich turbulenten Grand Prix der Niederlande war Marc Marquez der coolste Fahrer im Feld und zeigte der Konkurrenz einmal mehr seinen Auspuff.

Dabei war er vor dem Beginn des Klassikers in Assen alles andere als ruhig: "Vor dem Start war ich ziemlich nervös, weil es mein erstes reguläres Flag-to-Flag-Rennen war. Keiner von uns wollte diese Bedingungen haben, weil es so gefährlich ist und so schwierig, die richtige Strategie zu finden. Es war schwierig die Ruhe zu bewahren. Das war wirklich ein unglaubliches Rennen."

Marquez ging wie ein Großteil des Startfeldes mit dem Setup für nasse Verhältnisse in das Rennen, was sich als richtige Entscheidung herausstellen sollte.

"Wäre zu gefährlich gewesen"

"Ich bin auf dem Regenreifen gestartet und musste mich zu Beginn wirklich bremsen. Uns war klar, dass es nach sechs oder sieben Runden trocken sein würde, aber es wäre einfach zu gefährlich gewesen, auf Slicks rauszugehen", ist sich der Repsol-Honda-Pilot sicher.

Gefährlich wurde es auch nach dem Boxenstopp, als Marquez auf der teilweise immer noch relativ feuchten Strecke ausrutschte und einen Sturz nur knapp vermeiden konnte.

"Nach dem Stopp habe ich einen kleinen Fehler gemacht, bin ich von der Strecke gerutscht und Dovi ist an mir vorbeigegangen. Dann hatte ich mich eigentlich mit Rang zwei zufrieden gegeben, weil es zur Halbzeit des Rennens wieder stärker zu regnen begonnen hatte", gesteht der Weltmeister.

Auf trockener Piste zum Sieg

Doch als es ein weiteres Mal auftrocknete, packte den Überflieger, der in Assen den achten Sieg im achten Saisonrennen feiern konnte, doch noch einmal der Ehrgeiz.

"Ich konnte Andrea noch einholen und auch an ihm vorbeigehen. Ich hatte einen besseren Rhythmus, fast so gut wie im vierten Freien Training. Danach war es für mich etwas einfacher, aber immer noch schwierig genug, denn es war so schwierig die Konzentration nicht zu verlieren."

Höchste Konzentration war jedenfalls für Marquez' Showeinlage beim Überfahren der Ziellinie gefragt.

Er legte sich flach auf seine Honda und imitierte die Bewegungen beim Brustschwimmen. Doch auch dabei machte der Mann mit der Nummer 93 eine ausgezeichnete Figur.

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