Lorenzo mit Rekord-Runde zurück auf der Pole

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Jorge Lorenzo ist zurück! Nach einigen Problemen an den ersten drei Rennwochenenden der Saison raste der Yamaha-Pilot in Jerez nach drei Trainingsbestzeiten mit fast vier Zehnteln Vorsprung zur Pole Position.

Die Platzierungen Q2: Jorge Lorenzo fuhr in 1:37.910 Minuten die schnellste Motorradrunde der Geschichte am Circuito de Jerez und sicherte sich so klarerweise die Pole Position. Marc Marquez, der sich vor exakt einer Woche den kleinen Finger an der linken Hand brach, kam auf den zweiten Startplatz. Andrea Iannone stellte seine Ducati ebenfalls in Reihe eins. Pol Espargaro geht von Platz vier aus ins Rennen. Neben ihm stehen WM-Leader Valentino Rossi und Aleix Espargaro mit der Suzuki. Cal Crutchlow, Andrea Dovizioso und Yonny Hernandez bilden Reihe drei. Bradley Smith, Danilo Petrucci und Scott Redding gehen aus der vierten Reihe ins Rennen.

Die Platzierungen Q1: Das Pramac-Duo Danilo Petrucci und Yonny Hernandez sicherte sich den Einzug in Q2. Hector Barbera auf der Open-Ducati verpasste das finale Qualifying um 162 Tausendstel und startet am Sonntag von Startplatz 13. Maverick Vinales wurde nach einem Ausrutscher 14. Alvaro Bautista kam mit der Aprilia auf den 15. Rang in der Startaufstellung. Hiroshi Aoyama und die Aspar-Piloten Eugene Laverty und Nicky Hayden bilden Reihe sechs. Stefan Bradl kam über Startplatz 19 nicht hinaus, neben ihm stehen Karel Abraham und Loris Baz mit der zweiten Forward-Yamaha. Jack Miller, Mike di Meglio und Alex de Angelis beziehen in der vorletzten Reihe ihre Plätze. Ganz hinten auf Startposition 25 steht einmal mehr Marco Melandri.

Die Zwischenfälle: Maverick Vinales rutschte bei seinem Angriff auf Q2 in der Zielkurve von der Strecke und musste durch den Kies, wodurch er seine bis dahin gute Runde natürlich völlig zerstörte und sich mit Rang vier in Q1 abfinden musste. Kein Pilot kam im Qualifying zu Sturz.

Das Wetter: Erstmals in dieser Saison ging ein MotoGP-Qualifying bei wirklich großer Hitze über die Bühne. Die Außentemperatur in Jerez betrug bereits zu Beginn von Q1 32 Grad. Keine einzige Wolke war am Himmel zu sehen, die Sonne brannte erbarmungslos auf die Strecke und erhitzte den Asphalt auf 48 Grad. Eine echte körperliche Bewährungsprobe für die Stars der Königsklasse.

Die Analyse: Jorge Lorenzo dominiert dieses Rennwochenende in Jerez bisher beinahe nach Belieben. Drei Trainingsbestzeiten und eine Pole Position mit fast vier Zehnteln Vorspruch sprechen eine deutliche Sprache. Doch auch Valentino Rossi konnte sich mit Startplatz fünf dieses Mal eine gute Ausgangsposition sichern und kann in der Regel am Sonntag noch zulegen. Marc Marquez wird es mit seinem gebrochenen Finger über die volle Renndistanz wohl schwer haben, doch dem Weltmeister ist alles zuzutrauen.

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