Rekord-Runde von Pedrosa

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Pedrosa knackt Rundenrekord auf seiner Heimstrecke

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1:41.186 Minuten - dieser in Barcelona erzielte Polerekord von Casey Stoner aus dem Jahr 2008 gilt seit Samstag nicht mehr.

Dani Pedrosa schenkte seinen katalanischen Landsleuten im Qualifying nicht nur die Pole Position, sondern auch eine neue Bestmarke von 1:40.893 Minuten.

Damit hängte er den Zweitplatzierten Cal Crutchlow um über sechs Zehntel ab. "Pole vor den heimischen Fans zu holen ist ein gutes Gefühl, vor allem wenn man den Rekord verbessert", sagte Pedrosa nach der Qualifikation, die ihn im 200. WM-Rennen zum 44. Mal auf Rang eins auswies.

Pedrosa gewann Heimrennen erst einmal

"Heute lief es endlich besser und ich konnte gute Rundenzeiten hinlegen", so der Honda-Werkspilot, der schon im 4. Training unmittelbar vor den beiden Qualifying-Sessions Schnellster war.

"Ich konnte meinen Rhythmus verbessern, was besonders wichtig für das Rennen ist. Ich hoffe, dass mir ein guter Start gelingt und ich ein tolles Rennen fahren kann." Sein Heimrennen hat der Katalane in der MotoGP erst einmal (2008) gewonnen.

Cal Crutchlow wird beim Katalonien GP so weit vorne starten wie erst zweimal zuvor in seiner MotoGP-Karriere.

Crutchlow: "Dani war unglaublich"

Der Brite stellte seine Tech-3-Yamaha auf Rang zwei und war darüber freilich hocherfreut: "Es ist nett, wieder in der ersten Reihe zu stehen. Ich habe einen guten Job erledigt, aber die Zeit von Dani war einfach unglaublich."

Satte 0.608 Sekunden fehlten dem Briten am Ende. Immerhin war er aber schneller als Weltmeister und Markenkollege Jorge Lorenzo und damit erstmals in dieser Saison der beste Yamaha-Pilot im Qualifying. "Wenn ich den Start gut erwische, kann ich mich an Dani und Jorge hängen. Damit wäre ich sehr glücklich."

Lorenzo hatte zu Beginn der Qualifikationssession zum Catalunya Grand Prix ein Problem mit seiner Kupplung und musste die ersten Minuten der kurzen zweiten Qualifikation in die Box zurück, um auf seine Zweitmaschine zu steigen.

Lorenzo mit Problemen

"Mit dem zweiten Bike konnte ich dann zwei Runden fahren und fand mein Limit. Unglücklicherweise lag das Limit nicht wirklich hoch", schilderte der amtierende Weltmeister.

Nach den anfänglichen Problemen konnte der Mallorquiner immerhin noch auf den dritten Platz nach vorne fahren und sicherte sich damit beim Heimrennen in Barcelona einen Start aus der ersten Reihe.

"Das ist wichtig, aber wir lagen weit hinter Dani [Pedrosa]", bemängelte Lorenzo, der zudem noch Probleme mit seinem Vorderrad hatte und nun hofft, diese im Warm-Up am Sonntagmorgen lösen zu können.

"Ich denke, dass wir trotzdem die Chance haben, um den Sieg zu kämpfen, denn unsere Pace ist ziemlich konstant."

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