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Ein Sturz und ein Streckenrekord

Im Motorland Aragon scheint alles für Casey Stoner zu laufen, nicht einmal Stürze scheinen den Australier dort stören zu können. Der Australier fuhr am Samstagnachmittag im Qualifying der MotoGP in 1:48.451 einen neuen Streckenrekord und holte sich damit die Pole.

Und das, obwohl er 14 Minuten vor Ende der Session gestürzt war und seine beste Zeit mit der Ersatzmaschine fuhr - direkt vor seinem Sturz war er aber auch schon eine Rekordrunde gefahren.

Lorenzo auf vier

Noch mehr entgegen kam Stoner, dass sein härtester WM-Rivale Jorge Lorenzo mit mehr als acht Zehntelsekunden Rückstand lediglich auf den vierten Platz kam, womit die Aussichten für den Australier gut sind, am Sonntag seinen WM-Vorsprung auszubauen.

Was ihm zusätzlich Auftrieb gegeben haben dürfte, war die Tatsache, dass er mehrere 1:48er-Runden fahren konnten, während die Konkurrenz schon hart arbeiten musste, um überhaupt in die niedrigen 1:49er zu kommen. Der einzige Fahrer, der wie Stoner unter der 1:48er-Marke blieb, war dessen Teamkollege Dani Pedrosa, dem dennoch rund drei Zehntelsekunden auf Stoner fehlten.

Spies in Reihe eins

Ebenfalls noch in der ersten Reihe starten wird Ben Spies, womit Lorenzo an der Spitze des Feldes immerhin ein wenig Beistand hat - zumindest wenn Spies einmal ein guter Start gelingen sollte.

Lorenzo wird in der zweiten Reihe allerdings auch einiges an Gesellschaft von der Honda-Konkurrenz haben, denn Andrea Dovizioso und Marco Simoncelli fuhren sich auf die Positionen fünf und sechs. Beste Ducati im Qualifying war jene von Nicky Hayden, der Siebter wurde und mit Markenkollege Karel Abraham sowie Hiroshi Aoyama aus Reihe drei starten wird.

Rossi nach Sturz auf 13

Kein gutes Qualifying hatte Valentino Rossi. Der Italiener hatte einen Sturz und landete mit dem neuen Teil-Aluminium-Chassis hinter Randy de Puniet, Alvaro Bautista und Cal Crutchlow lediglich auf Platz 13.

Der Sturz hielt Rossi aber auch einigermaßen auf, da er unbedingt mit der Einser-Maschine an die Box zurück und sie weiter nutzen wollte. Spekulationen besagen, würde er seine zweite Maschine einsetzen, die ebenfalls den neuen Rahmen hat, würde er den siebten Motor der Saison anbrauchen und müsste aus der Boxengasse starten.

Hinter Rossi werden am Sonntag noch Hector Barbera, Colin Edwards, Loris Capirossi und Toni Elias starten.

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