Respekt vor der Rückkehr

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Marquez kommt mit Respekt nach Mugello

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Marc Marquez und Mugello.

Im Vorjahr war diese Kombination nicht von Erfolg gekrönt.

Der Weltmeister musste auf dem italienischen Traditionskurs nicht nur seinen einzigen Ausfall des gesamten Jahres hinnehmen, er schlug sich auch bei einem Rekordunfall mit 338 km/h das Kinn blau.

"Wir hatten im Vorjahr dort so unsere Probleme. Ich bin während des Wochenendes einige Male gecrasht, so auch im Rennen. Mit einem Jahr MotoGP-Erfahrung im Rücken hoffe ich, dass es diesmal besser läuft", gelobt Marquez wenige Tage vor der Rückkehr nach Mugello Besserung.

"Eine der härtesten Strecken"

Der WM-Leader kennt aber auch die schönen Seiten der Strecke in der Toskana, denn 2010 (in der 125cc) und 2011 (in der Moto2) konnte er dort bereits gewinnen. Dennoch hat Marquez Respekt: "Mugello ist eine trickreiche Strecke und eine der härtesten im Kalender."

Dass es ihm auch beim sechsten Saisonlauf so leicht wie zuletzt fällt, den Sieg einzufahren, glaubt er nicht.

"Ich weiß, dass Valentino bei seinem Heimrennen sicher stark sein wird und Jorge hat in den letzten drei Jahren immer gewonnen. Wir müssen konzentriert bleiben und falls wir nicht um den Sieg kämpfen können, dann müssen wir weitere wichtige Punkte für die WM mitnehmen."

Pedrosa vorsichtig optimistisch

Teamkollege Dani Pedrosa sorgte 2010 für den bislang letzten Honda-Sieg in Mugello.

Für Sonntag ist der Katalane verhalten optimistisch: "In den letzten Rennen war meine Grundpace gut, deshalb hoffe ich, dass ich endlich auch im Qualifying zulegen kann."

Der ehemalige Blitzstarter schaffte es in dieser Saison nur in drei der fünf Qualifikationstrainings in die erste Startreihe.

Zumindest weiß Pedrosa aber, auf welche Erfolgsfaktoren es ankommt. "Mugello ist eine sehr schnelle Strecke mit vielen langgezogenen Kurven. Es geht hier darum, optimalen Grip über das Setup zu finden."

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