Gerücht: Marquez vor MotoGP-Aufstieg

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Es ist wieder die Zeit des Jahres, in der die Gerüchte an allen Ecken und Enden des Fahrerlagers sprießen, ein besonders heißes besagt, dass Marc Marquez bereits 2012 in der MotoGP fahren könnte.

Honda soll bereits eine Maschine für ihn reserviert haben, die der Spanier in seinem eigenen Satelliten-Team einsetzen könnte.

Sponsoren hat Marquez genug, finanziell wäre der Aufstieg also machbar. Und da er als Rookie nicht sofort in ein Werksteam gehen dürfte, müsste er eben in einem Satelliten-Team unterkommen.

Dabei scheint es eine Lösung geben zu können wie im Jahr 2000 bei Valentino Rossi. Honda hatte damals keinen Platz für den Italiener im Werksteam, weswegen er mit eigenen Sponsoren in einem eigenen Team fuhr.

Durch die Hintertür könnte Marquez so aufsteigen und trotzdem Werksmaterial haben, während er gleichzeitig den Vorteil hat, dass alle neue 1000cc-Maschinen fahren und er dadurch nicht so viel Aufholarbeit zu machen hätte, als wenn er ein Jahr später in die MotoGP käme.

Ärgern könnte die ganze Sache Dani Pedrosa, immerhin ist er momentan die Speerspitze des spanischen Mineralöl-Unternehmens Repsol in der MotoGP.

Marquez ist derweil die Zukunftshoffnung von Repsol und könnte Pedrosa den Rang ablaufen, sollte der auch 2012 nicht den Titel holen können. Für Marquez hätte der schnelle Aufstieg vielleicht den Nachteil, dass er zu schnell erfolgt.

Ein Vorteil wäre, dass er 2012 in der Moto2 nur ein Ziel hätte, das wäre der Titel. Alles andere wäre wohl aus seiner Sicht und der Sicht des Fahrerlagers eine Enttäuschung.

Für die Konkurrenz in der Moto2 wäre es jedenfalls eine Erleichterung, sollte Marquez im nächsten Jahr eine Klasse höher fahren.

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