Lorenzo schaut nur auf Stoner

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Rennfahrer haben normalerweise immer den Sieg als Ziel, für Jorge Lorenzo gilt das aktuell aber nur bedingt.

Der Spanier hat vielmehr Casey Stoner als Ziel, denn dem Australier muss er Punkte abnehmen, um sich der WM-Führung wieder zu nähern. In Mugello und auf dem Sachsenring ist ihm das gelungen und in Laguna Seca soll es so weitergehen.

Allerdings ist die Strecke eine von Stoners Lieblingen, wobei Lorenzo selbst auch gerne nach Kalifornien reist.

Lorenzo schwärmt von Corkscrew

"Ich hatte tolle Momente in Laguna; vor allem voriges Jahr, als ich gewann, aber auch 2009, als ich trotz eines schweren Sturzes die Pole Position holte und am Ende noch aufs Podium fuhr", blickt Lorenzo zurück.

"Laguna ist großartig - das liegt am amerikanischen Stil und der Atmosphäre, aber besonders am Corkscrew", meint der Spanier, der die Korkenzieher-Kurve für die vielleicht beste im Rennkalender hält.

"Ich freue mich darauf, dort wieder die M1 zu fahren - im Kampf um den Titel."

Spies hofft auf Glücks-Lackierung

Um den Titel fährt Ben Spies dieses Jahr nicht mit, aber auf sein Heimrennen in Laguna Seca freut er sich schon besonders. Vor allem deswegen, weil er dort wieder die Lackierung zum 50-jährigen Yamaha-Rennjubiläum ausführen kann.

"Die hat mir in Assen Glück gebracht und hoffentlich kann sie mir vor meinen Freunden und meiner Familie noch mehr Glück bringen", sagt er. Wie man in Laguna Seca gewinnt, weiß Spies aus seiner Zeit in der AMA-Serie.

"Es wird ein ernsthaftes Rennwochenende, aber es wird auch viel Spaß machen, also freue ich mich darauf, ein paar alte Gesichter zu sehen."

Freude im Team

Besonders spannend wird Laguna Seca für Team Direktor Massimo Meregalli, da er bereits seit zehn Jahren darauf wartet, endlich an die Strecke zu kommen.

"Wir sind wie üblich zuversichtlich, vor allem nach den starken Ergebnissen bei den letzten drei Rennen. Jorge war hier voriges Jahr gut und es ist Bens Heimstrecke, also müssen wir bei beiden Fahrern optimistisch sein", erklärt Meregalli.

Ähnlich sieht das Team Manager Wilco Zeelenberg, der Laguna Seca alleine schon deswegen als wichtig erachtet, weil danach die Sommerpause ansteht. "Die ganze Crew freut sich schon darauf, nach Kalifornien zu kommen."

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