Das Ende der Siegesserie

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Marquez-Siegesserie reißt - Sieg an Pedrosa

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Elf Rennen musste die MotoGP-Saison alt werden, bis es passierte: Der Sieger heißt erstmals in diesem Jahr nicht Marc Marquez.

Das Ende der Serie kam deutlich: Der Spanier verpasste als Vierter sogar das Podest.

Den Sieg durfte sein Teamkollege Dani Pedrosa feiern. Nach 23 Runden war der kleine Spanier der Erste, dem es in dieser Saison gelang die Siegesserie seines Teamkollegen zu durchbrechen. Jorge Lorenzo fuhr nur 0.410 Sekunden hinter Pedrosa als Zweiter ins Ziel. Valentino Rossi komplettierte das Podium.

Marquez verpatzt den Start

Andrea Iannone erwischte den besten Start von Platz zwei und bog vor seinem Ducati-Kollegen Andrea Dovizioso in die erste Kurve ein. Pedrosa und Marquez lagen auf Position drei und vier vor Rossi, Pol Espargaro und Lorenzo.

Stefan Bradl, Bradley Smith und Aleix Espargaro lagen zunächst in den Top-10. Nach Runde eins war Marquez auf Rang fünf zurückgefallen, Lorenzo hatte sich auf Rang drei nach vorne gearbeitet.

Nach Runde zwei kämpfte sich Lorenzo an den beiden Ducati Piloten vorbei und übernahm die Führung.

Lorenzo setzt sich ab

Cal Crutchlow stürzte, fuhr aber noch weiter. Während Lorenzo die Pace an der Spitze vorgab, schnappte sich Pedrosa Dovizioso und ging auf Jagd nach Iannone.

Rossi hatte sich derweilen an Marquez vorbeigekämpft und lag auf Platz fünf. Nach drei Runden hatte Lorenzo fast eine Sekunde Vorsprung, doch Pedrosa wollte den Yamaha-Piloten nicht ziehen lassen, schnappte sich Iannone und versuchte Lorenzos Vorsprung zu verringern.

Nach vier Runden passierte Marquez Rossi und schnappte sich den vierten Platz.

Harte Positionskämpfe

Im hinteren Feld hatte sich Alvaro Bautista derweilen nach Start von Platz 14 auf Position elf nach vorne gearbeitet.

In der fünften Runde hatte Pedrosa die Lücke auf Lorenzo zugefahren, während sich Marquez Iannone zurechtlegte, doch der Italiener gab nicht so schnell nach und schlug zunächst zurück. In einem harten Duell, in dem sich Marquez und Iannone mehrfach berührten, siegte schließlich Marquez und begann, nach und nach an die beiden Spitzenpiloten anzuknüpfen.

Währenddessen schlüpfte auch Rossi an Iannone vorbei. Yonny Hernandez musste mit technischem Defekt aufgeben.

Pedrosa schnappt sich Lorenzo

In Runde sechs passierte Pedrosa Lorenzo und übernahm die Führung.

Michael Laverty stürzte in der achten Runde. Auf der gleichen Runde flog auch Pol Espargaro nach Kampf gegen seinen Bruder und seinen Teamkollegen ab und schied damit frühzeitig aus.

Nach tapferen Runden kehrte Crutchlow noch vor Rennmitte in die Ducati-Box ein und gab auf. Zur Rennhälfte lag Pedrosa noch immer deutlich vorn und hatte seinen Vorsprung sogar auf 1.364 Sekunden ausgebaut.

Lorenzo lag über eine halbe Sekunde vor Marquez auf Position zwei. Rossi belegte Rang vier und konnte immer näher an Marquez heranfahren.

Marquez muss auch Rossi ziehen lassen

Iannone verteidigte den fünften Platz gegen Dovizioso. Bradl lag auf Position sieben vor Aleix Espargaro, Smith und Bautista.

Zehn Runden vor Rennende ging Rossi an Marquez vorbei, nachdem der zu weit gegangen war. Nach und nach fiel der Weltmeister hinter Rossi zurück.

Agostini-Rekord bleibt bestehen

Der Spitzenreiter konnte seinen Vorsprung an der Spitze halten, obwohl Lorenzo immer wieder näher herankam.

Pedrosa siegte und durchbrach damit als Erster die Siegesserie seines Teamkollegen und verhinderte, dass Marquez den Sieg-Rekord von Giacomo Agostini aus 1968 und 1969 mit einem elften Triumph in Folge brechen konnte.

Lorenzo kommt nahe

Lorenzo fuhr nur 0.410 Sekunden hinter Pedrosa als Zweiter ins Ziel. Rossi sicherte sich den dritten und letzten Podestplatz. Marquez musste sich mit Rang vier geschlagen geben und beendete damit sein erstes MotoGP-Rennen nicht auf dem Podium.

Iannone schlug Dovizioso um Platz fünf. Der Ducati-Werkspilot wurde Sechster, während Bradl einen einsamen siebten Rang nach Hause fuhr.

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