In der Heimat Podest im Visier

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Bradl will bei Heimrennen aufs Podest

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Geht es nach dem Gesetz der Serie, darf Stefan Bradl am Sonntag nach dem Grand Prix von Deutschland über seine zweite Podiumsplatzierung in der MotoGP jubeln.

Er will seinen Aufwärtstrend aus dem letzten Jahr, als er nach einigen Führungsrunden zu Beginn schlussendlich auf Rang vier landete, fortsetzen und beim Heimrennen den Sprung auf das Treppchen schaffen.

"Bei meinen bisherigen Starts hier auf einem MotoGP-Bike bin ich als Fünfter und Vierter ins Ziel gekommen. Nun versuche ich, mich noch einmal zu steigern, obwohl das sicher sehr schwierig wird. Die Jungs an der Spitze sind im Moment einfach sehr stark."

Schwierige Phase

Ehrgeizige Ziele also, die sich der LCR-Honda-Pilot setzt, obwohl es zuletzt für ihn oft nicht nach Wunsch lief.

"Das Wochenende in Assen war wirklich hart, denn ich hatte mir ein deutlich besseres Resultat erhofft. Die letzten paar Rennen waren für mich ziemlich kompliziert, aber ich freue mich dennoch schon sehr auf dieses Wochenende", schwört der Lokalmatador.

Nicht der Lieblingskurs

Obwohl der Deutschland-Grand-Prix sein Heimrennen ist, gibt es zwischen Bradl und dem Sachsenring keine große Liebesbeziehung.

"Es ist eine kurze aber wirklich schwierige Strecke ohne wirkliche Geraden und mit vielen Linkskurven. Ehrlich gesagt gehört er nicht zu meinen Lieblingskursen, aber dafür werden meine Familie, meine Freunde und Fans dorthin um mich zu unterstützen. Die Leute hier sind sehr emotional und freuen sich jedes Jahr auf uns. Sie sitzen hier extrem nah an der Strecke, dadurch kann man die Atmosphäre richtig fühlen. Es ist für mich besonders wichtig, dieses Rennen mit einem positiven Resultat zu beenden."

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