Haftstrafe gegen MotoGP-Pilot

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Barbera nach Streit mit Freundin verurteilt

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Der zweifache Motorrad-Vizeweltmeister Héctor Barberá aus Spanien ist wegen eines tätlichen Angriffs auf seine Freundin zu einer Haftstrafe von sechs Monaten verurteilt worden.

Ein Schnellgericht im südwestspanischen Jerez de la Frontera sprach den 26-jährigen Fahrer am Freitagabend schuldig.

Barberá, der in der höchsten Rennklasse, der MotoGP für das Team Avintia Racing fährt, kann die Haftstrafe allerdings dem Urteil zufolge in Sozialarbeiten umwandeln.

Vorbestraft wegen Alkohol am Steuer

Es ist nicht das erste Mal, dass der Vizeweltmeister der Jahre 2004 (125 Kubikzentimeter) und 2009 (250 Kubikzentimeter) Negativ-Schlagzeilen macht. Im Jänner 2012 war er wegen Trunkenheit am Steuer festgenommen worden.

Diesmal soll er Donnerstagabend in einem Hotel in Jerez auf einer Party gegen seine Freundin handgreiflich geworden sein.

Das Krankenhaus, in das die junge Frau leicht verletzt gebracht wurde, erstattete Anzeige. Barberá wurde daraufhin am Freitag festgenommen.

"Nur Pärchen-Diskussion"

Allerdings wurde auch die junge Frau wegen Gewaltanwendung zu fünf Monaten Haft verurteilt. Da sie, anders als Barberá, nicht vorbestraft ist, muss sie die Gefängnisstrafe nicht antreten.

Auf Facebook teilte Barberá unterdessen mit, es habe sich beim Zwischenfall im Hotel "nur um eine Pärchen-Diskussion" gehandelt, die inzwischen "vom Gericht geregelt" worden sei.

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