Austin ist für die meisten Fahrer Neuland

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Die MotoGP gastiert zum ersten Mal in ihrer Geschichte in Texas.

Am Circuit of the Americas steht das erste von in diesem Jahr drei Rennen in den USA auf dem Programm. Der Kurs entspricht exakt jenem Layout, das auch die Formel 1 im Vorjahr erstmals abfuhr.

Für fünf der 24 Stammpiloten ist die Strecke kein Neuland: Valentino Rossi, Jorge Lorenzo, Marc Marquez, Dani Pedrosa und Stefan Bradl durften sich Mitte März zwei bzw. drei Tage lang im Rahmen eines HRC-Privattests an den neuen Kurs gewöhnen.

Erstmals 25 Fahrer am Start

Die Bestzeit sicherte sich an allen drei Tagen Marquez, während das Yamaha-Duo zu kämpfen hatte und deutlich langsamer als die Rivalen von Honda unterwegs waren - also genau entgegengesetzte Vorzeichen zum Auftaktrennen in Katar.

In Austin wird das Starterfeld zum ersten Mal in dieser Saison 25 Fahrer aufweisen. Der 25-jährige US-Amerikaner Blake Young feiert seinen ersten von insgesamt drei Wild-Card-Einsätzen und wird auf einer APR-Kawasaki für das US-Team Attack Performance an den Start gehen. Auch er durfte bei den Privattests erste Erfahrungen sammeln.

Für viele Fahrer Neuland

Alle anderen Fahrer müssen sich erst im Laufe der vier Trainings an die Strecke gewöhnen. "Unglücklicherweise haben wir wie einige der anderen noch nicht hier getestet, also wird der Anfang für uns ein Problem werden.

Dennoch bin ich wirklich gespannt, auf einer neuen Strecke zu fahren", meinte etwa Andrea Dovizioso, der als bester Ducatisti beim Auftakt in Katar nur Rang sieben erreicht hatte.

Von der Verletzungsfront gibt es wenig Neues: Ben Spies ist nach wie vor angeschlagen, seine rechte Schulter macht noch immer Probleme, Besserung ist auch in den kommenden Wochen keine in Sicht. Der Rest des Feldes ist hingegen grundsätzlich fit.

Streit neben der Strecke

Die erste Trainingseinheit der MotoGP-Asse steht um Das Qualifying der MotoGP startet am Samstag um 21:10 Uhr MESZ, das Rennen geht am Sonntag um 21 Uhr über die Bühne.

Eine schlagzeilengefährdende Nebenfront gibt es in Texas auch: Zwischen Kevin Schwantz und den Ausrichtern des Rennens tobt aktuell ein erbitterter Rechtsstreit, den beide Parteien in den vergangenen Wochen gerne auch über die Medien austrugen.

 

Michael Höller

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