Cortese baut mit Sieg WM-Führung aus

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Sandro Cortese konnte das zwölfte Saisonrennen auf dem Misano World Circuit Marco Simoncelli bei angenehmen sommerlichen Temperaturen unter der italienischen Sonne für sich entscheiden.

Luis Salom und Romano Fenati standen mit dem Deutschen auf dem Podest. Maverick Vinales wurde Fünfter.

Stürze und harte Kämpfe

Sandro Cortese konnte seine Pole optimal nutzen und hatte die Nase in der ersten Kurve vorn. Ihm folgten Jonas Folger, Danny Kent und Arthur Sissis. Luigi Morciano musste aus der Boxengasse starten. Maverick Vinales lag nach dem Start nur an 17. Position.

Noch in der ersten Kurve stürzten Giulian Pedone, Kevin Calia, Alan Techer und Danny Webb. Nach der ersten Runde konnte Romano Fenati auf Position drei nach vorne fahren, in seinen Windschatten klemmte sich Luis Salom.

Jasper Iwema und Jack Miller landeten im Kies. Kurz danach kollidierten der frisch gekürte spanische Meister Alex Marquez, Armando Pontone und Stefano Valitulini. Louis Rossi kehrte frühzeitig zur Racing Team Germany Box zurück.

 

Währenddessen hatte sich an der Spitze ein Zehnkampf um den Sieg gebildet, in dem auch Niccolo Antonelli, Miguel Oliveira, Vinales, Efren Vazquez und Alex Rins mitmischen konnten.

Zur Rennhälfte konnten Fenati und Cortese an der Spitze etwas davonfahren und ergatterten einen Vorsprung von etwa einer Sekunde, den die Verfolger aber schon nach wenigen Runden wieder wettgemacht hatten.

Drei Runden vor Rennende kam Cortese an Fenati vorbei, der Italiener wurde dabei direkt auf Position fünf durchgereicht.

Cortese erkämpft den Sieg

Cortese konnte sich schließlich seinen dritten Rennsieg der Saison erkämpfen. Salom folgte 0.467 Sekunden hinter dem Berkheimer im Ziel, während sich Lokalmatador Fenati schließlich noch den letzten Podestplatz schnappen konnte.

Rins sah die Zielflagge als Vierter und damit noch vor Vinales, der trotz hartem Fight weitere WM-Punkte auf Cortese einbüßte.

Folger überquerte die Ziellinie als Sechster vor Vazquez, Antonelli und Oliveira. Sissis komplettierte die Top-10. Zulfahmi Khairuddin, Kent, Faubel, Alberto Moncayo und Jakub Kornfeil nahmen die letzten Punkte mit. Toni Finsterbusch wurde als Achtzehnter abgewunken.

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