Debüt-Sieg für Zarco in Motegi

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Der Zweikampf Nico Terol gegen Johann Zarco ist in der 125cc-Klasse in diesem Jahr bereits ein Klassiker und das Rennen in Motegi schrieb das nächste Kapitel.

Neu war dabei, dass diesmal der Franzose die Oberhand behielt und damit nicht nur seinen ersten Grand-Prix-Sieg feierte, sondern auch seinen Rückstand in der Weltmeisterschaft drei Rennen vor Schluss auf 31 Punkte verkleinerte.

Terol blieb letztendlich nur Platz zwei, ausnahmsweise hatte ihm der stärkere Motor in seiner Aprilia nicht geholfen. Abgerundet wurde das Podest von Hector Faubel, der diesmal nur kurz als Helfer seines Teamkollegen auftreten konnte.

Faubel kein Prellbock

Denn der Spanier fuhr nur am Anfang mit Terol und Zarco mit. Terol hatte den Start gewonnen und den Franzosen in seinem Heck, Faubel ging dann in Runde sechs an Zarco vorbei und schien gleich wieder den Prellbock spielen zu wollen, damit Terol sich absetzen kann.

Doch das gelang diesmal nicht. Zarco konnte Faubel wieder überholen und sich zusammen mit Terol vorne absetzen, während der Edelhelfer abreißen lassen musste und einsam und alleine auf Rang drei nach Hause fuhr.

Zarco folgte danach Terol erst einmal in aller Ruhe. In Runde 14 machte er dann ernst und übernahm die Führung. Durch war er damit noch nicht, denn es war bis dahin eindeutig gewesen, dass Terol bei einem Sprint zur Ziellinie die besseren Karten haben würde.

Die Entscheidung fiel dann aber bereits in Runde 16 von 20, denn Terol schien die Pace von Zarco nicht ganz mitgehen zu können und versuchte, auf der Bremse Boden gutzumachen. Dabei verbremste er sich in Kurve fünf, wurde nach außen abgetragen und verlor entscheidend an Boden.

Vinales von ganz hinten auf vier

Das Rennen des Tages lieferte aber weder Zarco noch Terol, sondern Maverick Vinales. Der Spanier hatte vor dem Start ein Problem mit der Kette seiner Maschine. Sie musste gewechselt werden, weswegen er nicht rechtzeitig aus der Boxengasse kam und das Rennen daher ganz hinten von Position 36 aus starten musste.

Nach einer Runde war er bereits auf Platz 23, nach der zweiten auf Position 14 und so ging es weiter. In der zwölften Runde hatte er zum Kampf um Platz vier aufgeschlossen und sich dort auch schnell durchgearbeitet, womit er nach 32 Positionsgewinnen als Vierter über die Linie kam.

Hinter Vinales rangen Sandro Cortese, Aberto Moncayo, Jonas Folger und Adrian Martin um den fünften Rang. Dabei setzte sich Cortese vor Folger, Moncayo und Martin durch.

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